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Studie: Einzelhandel verliert Milliarden durch Warenschwund

Immer häufiger werden die Produkte schon ab Werk gesichert.
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Nadine Bradl

Warenschwund kostete den weltweiten Einzelhandel im vergangenen Jahr rund 96,8 Milliarden Euro: Das entspricht 1,29 Prozent des Umsatzes. Das ergab das „Globale Diebstahlbarometer 2013/2014“, eine weltweite Studie zu den Ursachen und Kosten von Warenschwund im Einzelhandel, unterstützt von Checkpoint Systems GmbH, Hirschhorn. In Deutschland stehe der Handel zwar besser da, doch auch hierzulande summierten sich die Verluste auf 4,7 Milliarden Euro oder 1,1 Prozent des Umsatzes.

Laut den Forschern von The Smart Cube, London, die die Studie durchgeführt haben, melden die meisten Einzelhändler in den 24 untersuchten Ländern einen leichten Rückgang des Warenschwunds. Grund dafür seien unter anderem verbesserte Präventionsstrategien. Der deutsche Handel lasse sich beispielsweise den Kampf gegen Diebstahl 3,5 Milliarden Euro jährlich kosten. Immer häufiger werden dabei Produkte bereits ab dem Hersteller geschützt.

Auf das Konto von unehrlichen Lieferanten gehen allerdings nur rund fünf Prozent der Verluste. Hauptursache für Warenschwund ist laut Studie weiterhin der Ladendiebstahl. Die Kunden seien hierzulande für knapp 38 Prozent der Verluste verantwortlich. Fast genauso hoch schlagen jedoch die Kosten durch unehrliche Mitarbeiter (35,4 Prozent) zu Buche. Auf administrative Fehler sind etwa 22 Prozent der Verluste zurückzuführen.

Die niedrigsten Verluste gemessen am Umsatz verzeichneten Norwegen (0,83 Prozent), gefolgt von Japan und Großbritannien (beide 0,97 Prozent). Die höchsten Schwundraten verbuchen Mexiko (1,7 Prozent) und China (1,53 Prozent).

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