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Redaktion (allg.)

Der europäische Markt für Logistikimmobilien ist verhältnismäßig noch unterentwickelt. Das geht aus der kürzlich erschienenen Studie „Möglichkeiten im europäischen Markt für Industrieimmobilien“ des Düsseldorfer Logistikimmobilienentwicklers Prologis, Inc. hervor. Demnach ist der Bestand an erstklassigen Distributionsflächen im US-Markt mehr als viermal so hoch wie in Europa. Hier machen Logistikimmobilien der Klasse A nur 14 Prozent der gewerblichen Objekte aus. Dieses Defizit führen die Studienmacher vor allem auf konjunkturelle Faktoren zurück.

Für die Zukunft erwarten sie jedoch, dass die laufende Umstrukturierung von Supply Chains des Handels und der Zulieferindustrie die Nachfrage nach Distributionsflächen in Europa stark ankurbeln wird. Ein weiterer Wachstumstreiber ist laut der Studie die Zunahme im E-Commerce: Im Onlinehandel stieg die Nachfrage nach Lagerflächen in Großbritannien, Deutschland und Frankreich in den vergangenen fünf Jahren mit jeder Mrd. Dollar Umsatz um durchschnittlich rund 72.000 m², geht aus der Untersuchung hervor.

Zwar ist der Wert europäischer Industrieimmobilien seit seinem Höchststand im Jahr 2007 infolge der globalen Finanzkrise um rund 22 Prozent gefallen und hat sich danach im Durchschnitt nur um 1,3 Prozent erholt. Dennoch erzielten europäische Logistikimmobilien laut der Studie in den vergangenen zehn Jahren eine direkte Anlagerendite von 7,6 Prozent. Das sind rund 200 beziehungsweise 240 Basispunkte mehr als die Rendite von Büro- und Einzelhandelsimmobilien.

(akw)
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