Studie: Alternativen zum Diesel gesucht

Fraunhofer-Institut analysiert weitere Antriebsformen.

Rund 18 Millionen Tonnen Kraftstoff benötigen deutsche Lkw jährlich. Im Zuge der Diskussionen um den Klimawandel und veränderte Marktanforderungen suchen deshalb auch zunehmend Straßentransporteure nach Wegen der Emissionsreduktion – und somit nach Alternativen zum Diesel. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Green Logistics“ untersuchten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML den Status quo und das Entwicklungspotenzial alternativer Antriebsformen. Im Fokus standen dabei Elektroantriebe mit Batterie- und Brennstoffzellentechnologie, Hybrid-, Gas- und Dual-Fuel-Antriebe sowie Bio-Kraftstoffe.

Die „Studie zu alternativen Antriebsformen im Straßengüterverkehr“ beginnt mit einer wirtschaftlichen und ökologischen Einordnung des Güterverkehrs auf der Straße und stellt anschließend einen Weg der Systematisierung von Lkw-Klassen und Fahrzeugeinsatzgebieten vor. Die Hauptinhaltspunkte sind allerdings die Befragung verschiedener Logistikdienstleister und die Technologiebewertung. Außerdem werden zurückliegende und geplante Tests von Antriebsalternativen analysiert. Zudem gibt die Studie einen Einblick in die Praxisbeispiele des Dortmunder Discounters TEDi GmbH & Co. KG, des Bonner KEP-Dienstleisters Deutsche Post DHL und des amerikanischen KEP-Dienstleisters United Parcel Service of America (UPS).

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