Streik: GDL bestreikt den Güterverkehr ab 18 Uhr am 7. Dezember

Die GDL kündigt einen Streik beim Güterverkehr in Deutschland vom Donnerstag, den 7. Dezember um 18 Uhr bis zum Freitag um 22 Uhr an. Der Warnstreik für den Personenverkehr soll am Donnerstag um 22 Uhr beginnen.

Die GDL hat zum Streik im Güterverkehr ab Donnerstag, den 7. Dezember um 18 Uhr bis zum Freitag um 22 Uhr aufgerufen. (Bild: Deutsche Bahn)
Die GDL hat zum Streik im Güterverkehr ab Donnerstag, den 7. Dezember um 18 Uhr bis zum Freitag um 22 Uhr aufgerufen. (Bild: Deutsche Bahn)
Gunnar Knüpffer

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL hat einen Warnstreik im Güterverkehr ab Donnerstag, den 7. Dezember um 18 Uhr und im Personenverkehr ab 22 Uhr angekündigt. Dieser Streik soll am Freitag, den 8. Dezember um 22 Uhr enden, teilte die GDL am 6. Dezember auf ihrer Website mit. Die Gewerkschaft rief bei der Deutschen Bahn AG, dem Transdev-Konzern, der AKN Eisenbahn GmbH, der City-Bahn Chemnitz GmbH und acht Unternehmen aus dem Personaldienstleistungsbereich Lokomotivführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Werkstattmitarbeiter und Disponenten in allen Unternehmen und zusätzlich Fahrdienstleiter und weitere Berufsgruppen bei DB Netz zum Streik auf.

Laut Mitteilung der Deutschen Bahn vom 6. Dezember wird sich der erneute Streik wieder massiv auf den gesamten deutschen Bahnbetrieb auswirken. „Auch im Schienengüterverkehr wird es zu massiven Einschränkungen für Industrie und Wirtschaft kommen“, heißt es vonseiten des Konzerns.

Die DB will für den Fernverkehr einen Notfahrplan mit einem stark reduzierten Angebot an Fahrten anbieten. Für diese Fahrten setzt die DB längere Züge mit mehr Sitzplätzen ein, um möglichst viele Menschen an ihr Ziel bringen zu können.

Im Regionalverkehr ist es das Ziel der Bahn, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. In welchem Umfang dies möglich sei, unterscheidet sich laut dem Unternehmen regional stark. In jedem Fall wird es auch im Regionalverkehr massive Einschränkungen geben. Dies gilt besonders für Bayern, wo die Aufräumarbeiten nach den historischen Schneefällen vom Wochenende noch anhalten.