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Streik: Auswirkungen im Güterverkehr noch spürbar

Zurückgestaute Züge müssen erst wieder eingeordnet werden.
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Nadine Bradl

109 Stunden sollte der angekündigte Streik im Güterverkehr der Berliner Deutschen Bahn AG (DB) eigentlich dauern – dann wurde er doch vorzeitig am Samstagabend, 8. November, um 18 Uhr von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beendet. Für den Güterverkehr dennoch ein langer Stillstand, der immer noch Auswirkungen hat. Laut Bahn „arbeitet die europäische Leitstelle in Frankfurt am Main daran, die durch den Streik rückgestauten Züge im In- und Ausland Schritt für Schritt wieder in den Verkehr einzuplanen“. Man wolle „so schnell wie möglich wieder in den Normalzustand zurückzukehren“. Nach Aussage der Bahntochter DB Schenker Rail wird es noch einige Tage dauern, bis der Güterverkehr wieder normal verkehren kann.

Die meisten Firmen hatten sich allerdings im Vorfeld bereits gut für den Streik gerüstet. So hatte der Ingolstädter Autobauer Audi AG für Fahrzeuge, die das Werk verlassen, entsprechende Pufferzonen eingerichtet, wie ein Sprecher gegenüber LOGISTIK HEUTE berichtete. Mitbewerber BMW AG sah den Ausstand ebenfalls eher gelassen. Der Münchner Konzern soll schließlich mit DB Schenker Rail vereinbart haben, dass für seine Transporte hauptsächlich verbeamtete Lokführer eingesetzt werden.

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