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Strategie: Schumacher investiert 130 Mio. Euro

Verpackungshersteller will durch Expansionsoffensive Europa-Logistik optimieren.
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Redaktion (allg.)

Die Schumacher Packaging GmbH, Hersteller für Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe, will in den kommenden drei Jahren 130 Mio. Euro in ihre europaweite Präsenz investieren. Ziel sei es, die Kunden mit einer schnelleren und kostengünstigeren Logistik zu beliefern, heißt es aus der Unternehmenszentrale in Ebersdorf bei Coburg. Damit reagiere die Inhaberfamilie auf den Trend, dass die Abnehmer ihren Verpackungseinkauf zunehmend europaweit konzentrieren: Mit möglichst wenigen Lieferanten sollen möglichst viele Länder abgedeckt werden. Die Wachstumsoffensive von Schumacher konzentriert sich auf die Länder Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Dänemark, Schweden, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich und die Schweiz.

Allein 50 Mio. Euro des Investitionsprogramms entfallen auf die Anschaffung neuer Maschinen zur Verpackungsfertigung. Weitere 30 bis 40 Mio. Euro fließen in den ersten Bauabschnitt eines neuen Wellpappe-Werks im „AirportPark FMO“ in Greven, in direkter Nachbarschaft des Flughafens Münster/Osnabrück. Baubeginn ist im Frühjahr 2013, der Produktionsstart ist für Januar 2014 geplant. Mit den dort produzierten Wellpappe-Verpackungen sollen Kunden aus Nordwestdeutschland, dem Ruhrgebiet, Skandinavien und dem Benelux-Raum versorgt werden.

Darüber hinaus will Schumacher bestehende Standorte ausbauen. Unter anderem soll das pfälzische Werk Hauenstein, das bislang bedruckte Verpackungen aus Vollpappe fertigt, bald auch Wellpappe verarbeiten. Von Hauenstein aus sollen künftig Kunden aus Südwestdeutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz mit Verpackungen versorgt werden.

(akw)
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