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Strategie: Hagebau trennt Logistik und Warengeschäft

Weiterer Meilenstein im Projekt 2020 erreicht.

Die Hagebau Gruppe hat sich dazu entschieden, die hauseigene Logistik vom Vertrieb zu trennen. (Foto: Hagebau)
Die Hagebau Gruppe hat sich dazu entschieden, die hauseigene Logistik vom Vertrieb zu trennen. (Foto: Hagebau)
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Sandra Lehmann

Die Hagebau Gruppe hat ihre Logistik von hauseigenen Warengeschäft zum 1. August 2016 getrennt. Das gab das Unternehmen kürzlich der Presse gegenüber bekannt. Damit fungieren beide Geschäftsbereiche zukünftig unabhängig voneinander.

Getrennte Abwicklung

In der Vergangenheit wurden die logistischen Services des Baustoffhändlers gemeinsam mit dem Vertrieb sowie dem Einkauf abgewickelt. Letzterer Bereich liegt nach Unternehmensangaben ab sofort komplett in der Hand des Geschäftsbereichs Fach- und Einzelhandel und wird von der Firmenzentrale in Soltau aus gesteuert. Die Logistik des Händlers wurde bereits 2014 in eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens überführt und wird seit Juni vergangenen Jahres von Svend Hartog geleitet (LOGISTIK HEUTE berichtete).

Ausbau zum reinen Dienstleister

Durch die Trennung beider Geschäftsbereiche, die Bestandteil des Projekts Logistik 2020 ist, soll die Hagebau Logistik zu einem reinen Logistikdienstleister der Handelsgruppe weiterentwickelt werden. Bisher wurden zu diesem Zweck etwa die fünf Zentrallagerstandorte des Unternehmens in der Hagebau Logistik KG zusammengefasst.

Entwicklung von Services und Dienstleistungen

Im Rahmen der Neustrukturierung könnten Warenmengen nun über alle Sortimente des Fach- und Einzelhandels hinweg synergetisch gesteuert werden, während Lieferanten nun einen geeigneten Ansprechpartner für Liefermengen und logistische Abläufe hätten. Zukünftig möchte die Hagebau Logistik ihren Fokus nach eigenen Angaben vermehrt auf die Entwicklung von Services und Dienstleistungen legen.

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