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Start-ups: FreightHub eröffnet drei Standorte in China

Jungunternehmen möchte mit der Asienexpansion auch die Zugtransporte ausbauen.

FreightHub möchte die Expansion nach China auch Nutzen, um mehr Fokus auf zugtransporte zu legen. (Symbolbild: Mikem Mareen/Adobe Stock)
FreightHub möchte die Expansion nach China auch Nutzen, um mehr Fokus auf zugtransporte zu legen. (Symbolbild: Mikem Mareen/Adobe Stock)
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Sandra Lehmann

Die digitale Spedition FreightHub hat ihre Präsenz in Asien strategisch ausgebaut. Das gab das Start-up mit Sitz in Hamburg Anfang Dezember bekannt. Demnach hat das Unternehmen Anfang November dieses Jahres mit der Abwicklung von Sendungen an den drei Standorten Shanghai, Ningbo und Shenzhen begonnen.

„Mit den drei Standorten stärken wir unsere Präsenz im so wichtigen Logistikmarkt Asien und festigen unsere führende Position an der asiatisch-europäischen Logistikachse. Mit Hilfe unserer Teams vor Ort können wir die gesamte Lieferkette – vom Werk des Lieferanten bis hin zur Auslieferung in Europa – ganzheitlich selbst abfertigen, unsere Logistikangebote im Herkunftsland sukzessive weiter ausbauen und damit die Nachvollziehbarkeit auch in Asien erhöhen”, erläutert FreightHub-Mitgründer und Chief Commercial Officer Michael Wax.

Für die Leitung des Asiengeschäfts konnte FreightHub nach eigenen Angaben Eric Reuter gewinnen. Der Logistikexperte bringt aus seiner Zeit als Chief Commercial Officer bei Atlantic Forwarding und General Manager DHL Asien mehr als 20 Jahre Asien- und Logistikwissen mit. Als Vice President Asia soll er zukünftig für den Betrieb und den Ausbau der Aktivitäten in Asien verantwortlich sein.

„Asien verändert sich schnell, die traditionelle Spedition tat dies in der Vergangenheit nur bedingt. Mit FreightHub bringen wir nun in ganz neuer Weise Tradition, Kompetenz und Digitalisierung in Einklang”, kommentiert Eric Reuter die Expansion und ergänzt: „Die physische und gleichzeitig digitale Nähe zum Kunden wird durch eigene Landesorganisationen geschaffen. Schnelligkeit, Kunden- und Lieferantennähe werden zu einer noch engeren Kundenbindung beitragen und weitere digitale Optimierungspotenziale aufzeigen.”

Die Expansion in Asien erfolgt FreightHub zufolge vor dem Hintergrund einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung und verdeutlicht die Ambitionen des Unternehmens an der europäisch-asiatischen Achse. Mit dem Ausbau der neuen Seidenstraße gewinne gerade China im Logistikbereich stark an Bedeutung. Dies verdeutliche unter anderem die gestiegene Anzahl Züge von 17 im Jahr 2011 auf 6.300 im vergangenen Jahr. Vor diesem Hintergrund ist die Asienexpansion für FreightHub auch hinsichtlich des Ausbaus der Zugtransporte eine wichtige Komponente als umweltschonende Alternative zur Luft- und Seefracht.

Fokus auf die Supply Chain

Zur Förderung der größtmöglichen Transparenz der Lieferkette stellt sich FreightHub darüber hinaus nicht nur geografisch, sondern auch technologisch breiter auf, wie das Unternehmen mitteilt. So baut FreightHub eigenen Aussagen zufolge seine Software-Lösungen gezielt im Hinblick auf Supply Chain Management Funktionalitäten aus. Im Jahr 2019 habe der Technologiefokus etwa auf der Einführung des Purchase Order Managements, mit dem Kunden ihre Lieferkette auf Produktebene steuern können, und der Optimierung der gesamten Supply Chain gelegen. Für die Entwicklung entsprechender Angebote arbeite FreightHub mit mittelständischen Pilotkunden zusammen. Diese Pilotprojekte haben nach Unternehmensangaben bereits zu sichtbaren Erfolgen geführt: Kunden können von Bestellung bis Lieferung auf einer zentralen Plattform agieren und hier in Echtzeit sehen, wo sich das bestellte Produkt gerade befindet.

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