Stapler: UniCarriers gehört jetzt Mitsubishi

Anteile sind am 31. März übertragen worden.
Flurförderzeug von Atlet by UniCarriers: Der Staplerbauer gehört jetzt Mitsubishi. Foto: UniCarriers
Flurförderzeug von Atlet by UniCarriers: Der Staplerbauer gehört jetzt Mitsubishi. Foto: UniCarriers
Thilo Jörgl

Am 31. März 2016 sind alle Anteile der UniCarriers Holding Corporation auf die Mitsubishi Heavy Industries Forklift & Engine Turbocharger Holdings, Ltd. (MFET) sowie die Mitsubishi Nichiyu Forklift Co., Ltd. (MN) übertragen worden. MFET ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI). Das verkündete der Staplerspezialist UniCarriers in einer kryptischen Pressemitteilung. MHI hält laut der Mitteilung 65 Prozent der Anteile, MN 35 Prozent.

Bereits 2015 angekündigt

Angekündigt worden war der Deal aus Japan bereits am 31. Juli 2015 (LOGISTIK HEUTE berichtete). Damals verkündete die Nachrichtenagentur „Bloomberg“, dass Mitsubishi rund 110 Milliarden Yen, das sind rund 810 Millionen Euro, für den Konzern bezahlt hat. Die Unternehmen selbst machten zum Kaufpreis keine Angaben. Unter der Flurförderzeuge-Holding UniCarriers sind 2012 die Marken Atlet, Nissan Forklift und TCM fusioniert worden.

Aufstieg zur Nummer drei

Sowohl UniCarriers als auch Mitsubishi haben Gabelstapler und Geräte aus dem Bereich der Lagertechnik im Produktportfolio. Laut UniCarriers soll das Portfolio aber nicht vereinheitlich werden. Durch die Transaktion wird Mitsubishi die Nummer drei im weltweiten Staplermarkt hinter den Konkurrenten Toyota Material Handling und der Wiesbadener Kion Group, zu der unter anderem die Marken Linde und Still gehören. Wie LOGISTIK HEUTE berichtete, soll auch Kion 2015 an einer Übernahme von UniCarriers interessiert gewesen sein.

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