Stapler: Neue Halle für Crown

Produktionsanlage im bayerischen Roding eröffnet.
Thilo Jörgl

Der US-amerikanische Staplerspezialist Crown hat vor Kurzem im bayerischen Roding eine neue Produktionsanlage eröffnet. Auf rund 12.000 Quadratmetern sind eine Halle für die Herstellung sowie neue Büroflächen entstanden. Mit dem Neubau erweitert der Intralogistiker seine Produktionskapazitäten. Das nahe gelegene bestehende Werksgebäude wird laut einer Mitteilung weiterhin betrieben.

Wie LOGISTIK HEUTE berichtete, hatte Crown bereits 2013 in der Nähe von München seine neue Europazentrale in Feldkirchen bezogen sowie ein neues Parts Center in Pliening errichtet. Von dort wird die Ersatzteilversorgung für Europa, den Mittleren Osten und Afrika abgewickelt. Das zusätzliche Werk in Roding ist damit die dritte größere Investition in Deutschland. Ken Dufford, Vice President Europe bei Crown, betonte bereits im Februar dieses Jahres gegenüber Journalisten, dass in Zukunft bis zu 800 Mitarbeiter in Roding für Crown arbeiten werden. Hintergrund: Crown fertigt bereits seit 1986 in der oberpfälzischen Stadt. Dort, wo ursprünglich mit der Herstellung von Handgabelhubwagen sowie der Komponentenfertigung begonnen wurde, werden heute zahlreiche Staplermodelle für die EMEA-Region und andere weltweite Märkte gefertigt – von Hubwagen über Niederhub-Kommissionierer bis hin zu Schubmaststaplern mit Hubhöhen von bis zu 13 Metern.

Die Produktion in Roding erfolgt unter Einsatz moderner Fertigungsverfahren, in die der Intralogistiker aus New Bremen im US-Bundesstaat Ohio kontinuierlich investiert. Das Crown-Konzept der vertikalen Integration ist dem Hersteller zufolge einmalig in der Branche. Gegenüber LOGISTIK HEUTE sagte ein Firmensprecher, dass 85 Prozent aller in einem Crown-Gerät verbauten Teile im Unternehmen selbst hergestellt werden.

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