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Stapler: Jungheinrich plant 24 Innovationen

Unternehmen will Marke Nummer eins in ganz Europa werden.
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Thilo Jörgl

Im Rahmen der „Jungheinrich Strategie 2020“ will der Hamburger Staplerbauer Jungheinrich AG binnen fünf Jahren die Marke Nummer eins in ganz Europa werden. Das verkündete der neue Vertriebsvorstand Dr. Lars Brzoska auf der Fachpressekonferenz 2015 in der Hansestadt. Nach Angaben Brzoskas ist Jungheinrich bereits heute in 19 europäischen Märkten – unter anderem in Italien, Polen und Österreich – die Top-Marke – allerdings mit der Einschränkung, dass die zu Kion gehörenden Marken Linde und Still von Jungheinrich getrennt gesehen werden.

Aufstieg in M-Dax

Über den Verlauf des Jahres 2014 zeigte sich der Vertriebsvorstand zufrieden. In den ersten drei Quartalen seien die Stückzahlen weltweit um elf Prozent gestiegen. „Zudem sind wir im Dezember 2014 in den M-Dax aufgestiegen“, betonte Brzoska. Auch über das größte je abgeschlossene Einzelprojekt sowie mehrere Auszeichnungen (unter anderem beim IFOY-Award und IT-Innovation Summit) freute sich der Hanseate. Große Hoffnung setzen er und Technik-Vorstand Dr. Klaus-Dieter Rosenbach in das wachsende Asiengeschäft. Sowohl beim Auftragseingang als auch bei der Mitarbeiterzahl legte Jungheinrich China 2014 um 13 Prozent zu.

Mehr Kapazitäten in Dresden

Für die kommenden fünf Jahre hat sich das börsennotierte Unternehmen eine ganze Reihe von Zielen gesetzt: Singapur soll als regionaler Hub aufgebaut werden, das Geschäft in Indien soll weiter voranschreiten. In Europa plant das Unternehmen unter anderem den Ausbau des Miet- und Gebrauchtfahrzeuggeschäfts. So soll beispielsweise die Produktionskapazität des Gebrauchtgerätezentrums in Dresden in den kommenden drei Jahren verdoppelt werden. Im Bereich der Stapler hat sich das Unternehmen die Ausweitung und Optimierung des Produktportfolios auf die Fahnen geschrieben. Im Bereich Logistiksysteme will das Unternehmen ein „signifikantes Wachstum“ mit Systemfahrzeugen, Regalen und Projekten erzielen. Um diese Ziele zu erreichen, „soll der Kunde im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen und nicht nur Umsatz und Marktanteil“, betonte Brzoska. Um weiter auf der Erfolgsspur zu bleiben, plant der Intralogistiker im laufenden Jahr insgesamt 24 Innovationen auf den Markt zu bringen.

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