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Stapler: Brennstoffzellen im Praxistest

Linde treibt Projekt „E-LOG-Biofleet“ voran.
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Thilo Jörgl

Der Aschaffenburger Staplerspezialist Linde Material Handling glaubt, dass die Brennstoffzelle in zwei Jahrzehnten eine wichtige Rolle für den Antrieb von Flurförderzeugen spielen wird. Der Hersteller schätzt, dass der Anteil von Brennstoffzellen in leichten Geräten im Jahr 2030 rund zehn Prozent betragen wird. 20 Prozent könnte der Anteil von Lithium-Ionen-Fahrzeugen ausmachen, sagte Hannes Schöbel, Antriebsspezialist bei Linde, gegenüber Fachjournalisten. Seinen Worten nach kämen Diesel- und -Gasgeräte zusammen dann nur noch auf 60 Prozent. Andere innovative Antriebe erreichten nur noch zehn Prozent.

Weil die Aschaffenburger die Brennstoffzellen-Antriebe voranbringen wollen, sind sie Teil des Forschungsprojekts „E-LOG-Biofleet“. Ab Ende 2012 setzt der Dienstleister DB Schenker mit Brennstoffzellen ausgestattete Linde-Geräte in einem österreichischen Lager ein. Entwickelt wurde die Zelle von Fronius. Linde rüstet eine Flotte von zehn Fahrzeugen für den Feldversuch um und OMV stellt die Wasserstoffinfrastruktur zur Verfügung. Die Lebenszyklusanalyse wird Joanneum Research anfertigen. Nach einem Jahr wollen die Beteiligten das Ergebnis des Feldversuchs präsentieren.

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