Standortplanung: Moderne Logistikkonzepte entwickeln

Evonik und Duisburger Hafen erweitern ihre Kooperation.
Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung: (v. r. vorne) Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, (v. r. hinten) Caspar Gammelin, Leiter des Geschäftsbereichs Site Services der Evonik Industries AG, Dr. Franz Merath, Geschäftsgebietsleiter Logistik im Geschäftsbereich Site Services der Evonik Industries AG, Volker Schmitz, Geschäftsführer der duis
Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung: (v. r. vorne) Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, (v. r. hinten) Caspar Gammelin, Leiter des Geschäftsbereichs Site Services der Evonik Industries AG, Dr. Franz Merath, Geschäftsgebietsleiter Logistik im Geschäftsbereich Site Services der Evonik Industries AG, Volker Schmitz, Geschäftsführer der duis

Die Evonik Industries AG, Essen, und die Duisburger Hafen AG (Duisport) haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut. Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, und Erich Staake, Vorstandsvorsitzender Duisburger Hafen AG, unterzeichneten dazu am 25. Juni 2014 in Essen eine Vereinbarung. Ziel der strategischen Partnerschaft sei die Entwicklung moderner Logistikkonzepte sowie die nachhaltige Standortentwicklung. Bereits seit 2006 betreiben Evonik und Duisport mit dem Umschlagterminal Marl (UTM) zu gleichen Teilen ein öffentliches Kombiterminal im Chemiepark Marl.

Langfristige Standortentwicklung

Zu der nun erweiterten Kooperation soll es unter anderem gehören, die Zusammenarbeit bei der Lagerung von Nicht-Gefahrstoffen für Chemiestandorte von Evonik zu prüfen. Gleichzeitig steht der Ausbau des kombinierten Verkehrs von und zu Standorten von Evonik über den Duisburger Hafen im Fokus. Neben der vorgesehenen Ausweitung zielt die Zusammenarbeit auf eine langfristige Standortentwicklung und Stärkung der Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalen ab. Dabei liegt das Augenmerk auf Chemiestandorten mit Schiffsanlegestellen, Pipelines, Anschluss an das Schienennetz sowie weiteren Infrastruktureinrichtungen.

Erhebliche Wertschöpfungspotenziale

„Durch die Kooperation werden wir die Wettbewerbs- und Kostensituation in der Logistik von Evonik verbessern. Außerdem werden wir einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Wachstumsregion NRW leisten", erklärte Wessel. Staake ergänzte, dass die Partnerschaft den Duisburger Hafen in seinem Full-Service-Ansatz bestärke und zeige, dass in der Logistik „erhebliche Wertschöpfungspotenziale realisiert werden können“.