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Standorte: Neues Logistikdrehkreuz für Düsseldorf?

Hafen Reisholz soll Beispiel für offene Projektplanung werden.
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Matthias Pieringer

Der Reisholzer Hafen im Süden Düsseldorfs soll zu einem trimodalen Logistikdrehkreuz ausgebaut werden. Die Projektidee wurde kürzlich von Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers, dem Vorsitzenden des Industriekreises Düsseldorf, Dr. Andreas Bruns, und dem Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen, Rainer Schäfer, vorgestellt.

In den Überlegungen geht es um ein rund 56 Hektar großes Areal, das bereits als Industriegebiet ausgewiesen ist, zum Großteil jedoch brach liegt. Ein Hafen mit „modernsten technischen Standards“ soll gebaut werden. Vollelektrische und emissionsfreie Krantechnologien sollen zum Einsatz kommen, Sicherheit und Umweltverträglichkeit im Fokus stehen.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Elbers machte bei der Vorstellung der Projektidee deutlich, dass noch keine konkreten Planungen vorlägen. Diese sollten erst im Dialog mit Nachbarn, Anwohnern und interessierten Bürgern sowie im Gespräch mit Investoren ausgearbeitet werden. Der neue Logistikstandort Reisholz solle ein „Beispiel für transparente und offene Projektplanung“ werden.

Der Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen, Rainer Schäfer, wies darauf hin, dass der Güterverkehr in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen werde. Trimodale Standorte seien für die Bewältigung der zu erwartenden Gütermengen unverzichtbar, andernfalls komme es in der dicht besiedelten Rhein-Ruhr-Region in absehbarer Zeit zum Verkehrsinfarkt auf den Straßen und auf der Schiene.

Alsbald soll eine Projektgesellschaft gegründet werden, um alle Aktivitäten darin zu bündeln.

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