Software: Mustang setzt auf Setlog

Jeanshersteller entscheidet sich für SCM-Tool OSCA.

Mit dem Softwaretool OSCA möchte der Jeanshersteller Mustang seine Lieferkette transparenter gestalten. (Foto: Mustang)
Mit dem Softwaretool OSCA möchte der Jeanshersteller Mustang seine Lieferkette transparenter gestalten. (Foto: Mustang)
Sandra Lehmann

Der Jeanshersteller Mustang, Schwäbisch Hall, wird zur Verbesserung seiner Lieferkettentransparenz ab dem zweiten Quartal 2021 die SCM-Software „OSCA“ des IT-Anbieters Setlog einsetzen. Das gab der Bochumer Softwarespezialist im Januar bekannt.

Kommunikation über die gesamte Kette

Demnach ist es Mustang mit dem Einsatz des IT-Tools möglich, seine Bestellungen aus seinem ERP-System an die Produktionsstandorte oder die Zwischenhändler weiterzugeben. Darüber hinaus diene die SCM-Software als Kommunikations-Tool – von der Orderbestätigung und der Lieferplanung bis hin zu Transportbuchungen. Neben den Kosten könnten so unter anderem Volumina, Durchlaufzeiten, Transportlaufzeiten, Kartonpacklisten und Liefertermine überwacht werden.

Mehr Transparenz bei Verzögerungen

Dazu spielen die Logistikdienstleister laut Setlog Transportavise und Trackingdaten per EDI in das System ein. Dashboards dokumentierten transparent den jeweiligen Status. Verändern sich Lieferdaten oder gibt es Verzögerungen, werden alle Partner in der Wertschöpfungskette informiert.

Die Beschaffungsschwerpunkte von Mustang liegen nach Eigenangaben in Nordafrika, der Türkei und in Asien. Die Waren werden in einem Zentrallager zusammengeführt und anschließend an die eigenen Retail-und Wholesale-Partner in ganz Europa distribuiert.

„Wir investieren kontinuierlich in unseren stationären Handel und bauen auch unser digitales Business weiter aus. Mit OSCA erhalten wir mehr Transparenz in unserer Supply Chain und können die Purchase Order digital verfolgen. Das ist ein wichtiger Baustein für unsere Wachstumsstrategie“, so Andreas Baur, CEO von Mustang.

„Die Kommunikation innerhalb der Supply Chain über eine einzige Software zu zentralisieren, erleichtert den Prozess für alle. Darüber hinaus unterstützt uns OSCA jederzeit noch schneller Transparenz zu gewinnen, um kurzfristig auf Änderungen in der Lieferkette zu reagieren. Das ist eine unabdingbare Notwendigkeit, wie uns die aktuelle Situation durch die Corona-Pandemie einmal mehr zeigt“, so Signe Oepen, COO bei Mustang.

Spontane Anpassungen der Verkehrsträger – etwa vom Schiff auf das Flugzeug – seien schneller möglich und für alle Supply Chain-Beteiligte nachvollziehbar. Gerade deshalb hat sich Mustang eigenen Aussagen zufolge für OSCA entschieden: Das System biete die Möglichkeit vor- und nachgelagerte Prozesse der Inbound Supply Chain mit der Software zu steuern – etwa die Wareneingangskontrolle und das Vendor Compliance Management (VCM), heißt es aus dem Unternehmen.

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