Software: Kosmetikhersteller investiert in die Personaleinsatzplanung

Die Babor Beauty Group setzt auf Inform.

Der Firmensitz der Babor Beauty Group: Der Kosmetikhersteller setzt bei der Personaleinsatzplanung auf Inform. (Foto: Barbor Beatuy Group)
Der Firmensitz der Babor Beauty Group: Der Kosmetikhersteller setzt bei der Personaleinsatzplanung auf Inform. (Foto: Barbor Beatuy Group)

Der Kosmetikhersteller Dr. Babor GmbH & Co. KG setzt seit 2014 auf Optimierungssoftware von Inform für die „Add*one“-Bestandsoptimierung, Absatz-, Produktions- und Feinplanung. Jetzt bauen die beiden Aachener Unternehmen die Zusammenarbeit aus und starten ein Projekt zur Optimierung der Personaleinsatzplanung mit entscheidungsintelligenten Algorithmen, das hat Inform kürzlich bekannt gegeben. Die Babor Beauty Group reagiert mit dieser Investition auf das eigene Unternehmenswachstum und die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt, so heißt es in der Pressemitteilung.

Flexiblere Planung

Bisher wird das Logistik-Personal des Kosmetikherstellers über manuell angelegte Excel-Listen in Schichten eingeteilt, heißt es in der Meldung. Zukünftig soll die Software „Workforceplus“ diese Aufgabe professionalisieren und flexibilisieren. Die Implementierung des Systems sei Teil eines Modernisierungsprojektes, das insbesondere dem neuen Produktions- und Logisitk-Standort in Eschweiler, der bis 2023 fertiggestellt werden soll, große Vorteile verschaffen soll.

„Wir reagieren mit dem Einsatz einer Workforce Management Software nicht nur auf die Herausforderungen durch unsere wachsende Belegschaft, sondern tragen auch der modernen Arbeitswelt Rechnung, die Beruf und Privatleben vereinen muss“, erklärt Rupert Freutsmiedl, Director Supply Chain Management bei der Babor Beauty Group.

Mit Entscheidungsintelligenz zum optimalen Einsatzplan

Das Arbeitsaufkommen bei der Babor Beauty Group schwankt den Angaben zufolge aufgrund der aktuellen Auftragslage. Die neue Software Workforceplus verarbeitet diese Daten zukünftig automatisch und soll anhand dessen bedarfsorientierte Personaleinsatzpläne erstellen. Wenn beispielsweise aufgrund saisonal ansteigender Nachfrage einmal mehr produziert werden muss, fließt diese Information laut Inform automatisch in die Planung mit ein.

Workforceplus könne aber noch mehr: „Die Stärken von Workforceplus sehe ich in der Berücksichtigung vielfältiger Rahmenbedingungen wie etwa die Mindestanforderungen an bestimmte Einsatzbereiche, individuelle Qualifikationen oder verschiedene Arbeitszeitmodelle einzelner Mitarbeiter. Aus all diesen Faktoren einen möglichst passgenauen Einsatzplan zu entwickeln, ist manuell sehr aufwändig und fehleranfällig“, so Freutsmiedl.

Frühzeitige Einteilung

Das System sei durch den Einsatz von digitaler Entscheidungsintelligenz in der Lage, all diese Einflüsse gleichzeitig zu berücksichtigen und frühzeitig die richtigen Fachkräfte einzuteilen, ohne dass außerplanmäßige Überstunden aufgebaut werden müssten. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter über die neue Software in Zukunft stärker in die Planung einbezogen werden. So können sie etwa Urlaubs- und Schichtwünsche direkt im System äußern und ihre Arbeitszeiten jederzeit einsehen.

„Wir freuen uns, noch enger mit Inform zusammenzuarbeiten und nach und nach die Prozesse in unserem Unternehmen intelligent miteinander zu verbinden“, erklärt Freutsmiedl. Es ist dem Director Supply Chain Management zufolge geplant, Workforceplus auch in der Produktion einzubinden und eine Schnittstelle zur Produktionsplanung und Absatzplanung zu schaffen, um die Kapazitäten in beide Richtungen besser planen zu können.

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