Software: Jungheinrich nutzt IT-Lösung von MHP

Der „FleetExecuter“ steuert bei dem Intralogistikanbieter das Hochhubfahrzeug „EKS 215a“.

Jungheinrich nutzt für die Steuerung seines freitragenden Hochhubfahrzeugs "EKS 215a" eine Lösung von MHP. (Foto: Jungheinrich)
Jungheinrich nutzt für die Steuerung seines freitragenden Hochhubfahrzeugs "EKS 215a" eine Lösung von MHP. (Foto: Jungheinrich)
Sandra Lehmann

Die Management- und IT-Beratung MHP hat nach eigenen Angaben mit dem „FleetExecuter“ eine Softwarelösung für das Flottenmanagement in der Logistikindustrie entwickelt. Beim Intralogistikanbieter Jungheinrich ist die Anwendung bereits im Einsatz. Der FleetExecuter steuere dort den „EKS 215a“, ein freitragendes Hochhubfahrzeug, das für den effizienten Mischbetrieb in Lager und Produktion sorge. Dabei nutze er seine Echtzeit-Visualisierungsmöglichkeiten, um sowohl die Position des Fahrzeugs als auch die geplante Route darzustellen. Außerdem greife er auf unterschiedlichste Steuerungssituationen zurück, die auf Basis der VDA 5050 abgebildet wurden, wie etwa die bodennahe Aufnahme von Ladehilfsmitteln und deren Abgabe in einem Palettenregal mit mehreren Ebenen.

Um weitere Anwendungsfälle zu entwickeln, sind der FleetExecuter von MHP und der EKS 215a von Jungheinrich auch im MHP Testzentrum in Freiberg am Neckar im Einsatz. Interessenten können dort MHP zufolge jederzeit vorbeischauen und das Zusammenspiel von Software und mobilem Industrieroboter live erleben und testen.

Das Konzept des FleetExecuter ermögliche eine herstellerübergreifende Steuerung und Überwachung von Mobile Robots. Dabei werde eine standardisierte VDA5050-Schnittstelle zur Kommunikation mit den automatisierten Fahrzeugen genutzt. Durch die effiziente Planung und Steuerung von Flottenoperationen trägt der FleetExecuter laut Anbieter zur generellen Steigerung von Effizienz und Produktivität bei und ermöglicht den Kunden, Flottenressourcen optimal nutzen zu können. „Kunden können eine Effizienzsteigerung von bis 20 Prozent und innerhalb von weniger als 18 Monaten einen Return-on-Invest erzielen“, sagt Dr. Julian Popp, Associated Partner bei der Management- und IT-Beratung MHP.