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Sicherheit: Unfallquelle Stapler

In britischen Lagern nehmen Unglücke ab, im Straßenbereich aber zu.
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Redaktion (allg.)

Trauriger Rekord: In Großbritannien verursachen Gabelstapler bei Straßentransportdienstleistern jeden vierten Betriebsunfall. Das geht aus aktuellen Zahlen der „Fork Lift Truck Association“ (FLTA) hervor. Der britische Branchenverband veröffentlichte in seiner „National Fork Lift Safety Week“ eine Liste der Firmen mit den höchsten Unfallquoten sowie eine Aufstellung der sichersten Wirtschaftszweige. In der Bilanz erscheinen nur die Unfälle, die Arbeitsausfälle von mindestens drei Tagen, Krankenhausaufenthalte oder Todesfälle zur Folge haben.

Mehr als verdreifacht haben sich seit der letzten Erhebung 2001/02 Gabelstaplerunfälle bei Straßentransportunternehmen (plus 237 Prozent). 384 Speditionsmitarbeiter wurden 2009/10 von Gabelstaplern verletzt (2001/02: 114). Damit stieg dieser Bereich binnen sieben Jahren vom fünften auf den ersten Platz der verletzungsträchtigsten Segmente auf. Heute passieren sogar mehr Staplerunfälle in Speditionen & Co. als in den vier darauffolgenden Bereichen zusammen.

Dem gegenüber steht eine Verbesserung um 77 Prozent im nah verwandten Lagerhaltungsbereich, der vor sieben Jahren noch Platz eins im Ranking belegte. Dort schrumpften die Unfälle von 308 auf 71. Durchschnittlich verbesserte sich die Arbeitssicherheit – über alle Branchen hinweg – seit 2001 um 28 Prozent. Die Textilindustrie verzeichnete im vergangenen Jahr sogar keinen einzigen Unfall mit Flurförderzeugen. Allerdings gehen die Studienmacher von einer hohen Dunkelziffer bei nicht tödlichen Verletzungen durch Staplerunfälle aus.

(akw)
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