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Sicherheit: Prozesse statt Technik

Projekt „SefLog“ entwickelt Gefahrenkonzept für Transportketten.
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Redaktion (allg.)

Logistikdienstleister, Wissenschaftler und Entwickler von Identifikationstechnologien arbeiten seit Mitte Februar im Forschungsprojekt „SefLog“ an einem ganzheitlichen Sicherheitskonzept für die gesamte Transportkette. Denn zunehmende Sicherungs- und Kontrollauflagen als Reaktion auf die terroristischen Anschläge der Vergangenheit lassen die Transportkosten unnötig steigen und gefährden die Effizienz und Schnelligkeit der Warenströme, befürchten die Experten.

Bei SefLog ist ein Technikeinsatz deshalb gezielt nur an den effektivsten Stellen vorgesehen. Vielmehr liegt der Projektschwerpunkt auf beherrschbaren Logistikprozessen durch Prävention, Identifikation und Bewältigung von Bedrohungen.Dazu untersuchen die Projektpartner alle Abläufe entlang der Transportkette gezielt auf ihre Wahrscheinlichkeit und Attraktivität für kriminelle Handlungen. Im ersten Schritt analysieren die Wissenschaftler die Containertransportketten von Praxispartnern, um relevante Eintrittstore für Gefahren zu identifizieren. Dabei steht auch das Verantwortungsbewusstsein von Personal sowie den eingebundenen Unternehmen im Fokus.

Federführend koordiniert das Projekt die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV). Über drei Jahre wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung gefördert.

(akw)
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