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Seehäfen: EU-Kommission will Leistungsfähigkeit steigern

Initiative für 319 europäische Seehäfen vorgestellt.
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Matthias Pieringer

Die Europäische Kommission hat am 23. Mai eine neue Initiative bekannt gegeben, durch die Betrieb und Hinterlandanbindung von 319 bedeutenden Seehäfen Europas verbessert werden sollen. Die vorgeschlagenen Leitlinien und rechtlichen Änderungen sollen Hafenbetreiber in die Lage versetzen, ihre Dienste und Einrichtungen zu verbessern und ihnen mehr finanzielle Autonomie bringen.

Den Angaben zufolge gehen 74 Prozent der europäischen Ein- und Ausfuhren über den Seeweg und ein Fünftel dieser Güter wird ausschließlich durch die drei Häfen Rotterdam, Hamburg und Antwerpen abgefertigt. Diese unterschiedliche Leistung der Häfen führt nach Darstellung der Kommission zu Überlastungen und zusätzlichen Kosten für Schiffsführer, Verkehrsunternehmen und Verbraucher.

„Wir verfügen bereits über einige der besten Hafenanlagen weltweit“, sagte Siim Kallas, der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Kommission. „Wir müssen dafür sorgen, dass sie auf diesem Standard bleiben. Aber wir stehen vor großen Herausforderungen im Hinblick auf Überlastungen, Verkehrszuwachs und Investitionen. Deshalb müssen weitere Häfen auf diese hohen Standards gebracht werden.“

Die Vorschläge sollen der europäischen Wirtschaft Einsparungen von bis zu zehn Mrd. Euro bis 2030 ermöglichen und dazu beitragen, dass im Kurzstreckenseeverkehr neue Verbindungen entstehen.

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