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SCM: Sartorius setzt auf Process Mining

Gemeinsam mit dem IT-Anbieter Celonis entwickelte Apps sollen die Lieferperformance bei Sartorius verbessern helfen.

Mithilfe von Process Mining will Sartorius Reibungsverlust im Lieferbetrieb aufdecken. (Foto: maciek905 / Fotolia)
Mithilfe von Process Mining will Sartorius Reibungsverlust im Lieferbetrieb aufdecken. (Foto: maciek905 / Fotolia)
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Therese Meitinger

Das Münchener IT-Unternehmen Celonis und Sartorius, Göttinger Unternehmen von Bioprozess- und Labortechnologie, haben ein gemeinsames Innovationsprojekt vorgestellt. Mithilfe der Process-Mining-Technologie des Anbieters habe Sartorius die Lieferperformance für mehr als 35.000 Produkte, die in 30 Werken hergestellt werden, verbessern können, so die Firmen. Die IT-Lösung soll Sartorius dabei unterstützen, die Ursachen von Reibungsverlusten im Lieferbetrieb aufzudecken, proaktiv Maßnahmen zur Problemvermeidung zu ergreifen und seine Prozesse kontinuierlich zu überwachen.  

Die Frage, welche Rolle die End-to-End-Lieferprozesse bei der Verbesserung der Lieferprozesse spielten, habe sich als schwierig erwiesen, so die Kooperationspartner. Die breite Produktpalette sowie die große Anzahl von Aufträgen, die das Unternehmen jedes Jahr bearbeitet, stellten demnach zusätzliche Herausforderungen dar. Celonis und Sartorius starteten ihre Zusammenarbeit nach eigenen Angaben mit dem Ziel, die vollständige Transparenz der gesamten Lieferprozesse sicherzustellen und sofort mögliche Prozessverbesserungen aufzuzeigen, um Abläufe und Ergebnisse optimieren zu können.

Apps liefern umfassenden Überblick

Gemeinsam entwickelten die Firmen Apps, die vorgefertigte Sammlungen von zielgerichteten Analysen, Handlungsempfehlungen und zentrale KPIs umfassen. Während „On-Time Delivery Monitoring“ sich auf die Lieferzuverlässigkeit insgesamt auswirken soll, misst „Delivery Capability“ Sartorius“ Zuverlässigkeit hinsichtlich der Einhaltung von Lieferfristen beim Kunden. „Delivery Date Changes“ zeigt, wie oft ein Liefertermin tatsächlich geändert wurde.    

Diese Apps sollen einen umfassenden Überblick über die unternehmensweite Initiative zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit durch zuverlässigere Lieferungen bieten. Gleichzeitig sollen sie dem Sartorius-Team auch ermöglichen, wichtige Kunden einfach zu identifizieren und Ressourcen entsprechend zuzuordnen

Im Rahmen ihrer Kooperation legten Sartorius und Celonis nach eigenen Angaben Wert auf die flexible Gestaltung der Apps: Damit sei es möglich, in bestimmte Regionen, Kunden und sogar einzelne Fabriken zu zoomen, um dort tatsächliche Abläufe und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, so die Unternehmen. In den kommenden Monaten plant Sartorius den Zugang zur Plattform zu erweitern und mehr interne Anwender zu integrieren. Auch sollen Automatisierungsmöglichkeiten für die Bereiche Beschaffung und Produktion identifiziert werden.

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