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SCM: Mitarbeitermangel bedroht exzellente Supply Chains

Studie rät Unternehmen, sich rechtzeig um Experten zu kümmern.
Digitale Wertschöpfungsketten: Eine amerikanische Studie geht davon aus, dass die Mehrzahl der Supply Chains in den kommenden fünf Jahren digital funktioniert. Foto: Taiga / Fotolia
Digitale Wertschöpfungsketten: Eine amerikanische Studie geht davon aus, dass die Mehrzahl der Supply Chains in den kommenden fünf Jahren digital funktioniert. Foto: Taiga / Fotolia
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Thilo Jörgl

Schlechte Business Cases und der Mangel an Mitarbeitern werden Unternehmen darin behindern, digitale Wertschöpfungsketten für die Zukunft aufzubauen. So lautet eines der Kernergebnisse der Studie „Overcoming Barriers to NextGen Supply Chain Adoption“, welche die Material Handling Industry of America (MHI) vor Kurzem veröffentlicht hat. Die Macher der Analyse gehen davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren die Mehrheit der modernen Wertschöpfungsketten digital funktionieren wird.

Robotics wird wichtig

Für die Umfrage wollten die Studienmacher von den Befragten auch wissen, welche Technologien Unternehmen künftig am ehesten einen Wettbewerbsvorteil bringen werden. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Experten antworteten, dass sie hier Robotics und Automatisierungstechnologien für sie vorne sehen. 2017 lag der Wert vier Prozentpunkte niedriger. An zweiter Stelle (62 Prozent) nannten die Fachleute Predictive Analytics. Im Vorjahr lag der Wert bei 57 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen als Antworten „Internet der Dinge“, „Künstliche Intelligenz“ sowie „Fahrerlose Transportsysteme und Drohnen“.

Angst vor Hackern

In Sachen Cybersecurity hatten die Befragten vor allem Angst vor Hackerangriffen (44 Prozent), mangelndem Sicherheits-Bewusstsein der eigenen Mitarbeiter (40 Prozent) und schlechten Vorsichtsmaßnahmen der Lieferanten (37 Prozent) in Sachen Internetsicherheit. Für die Umfrage wurden laut der MHI 1.100 Supply-Chain-Experten aus der Industrie befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet im Executive-Bereich.

850 Aussteller

Vorgestellt wurde die Studie unlängst im Rahmen der Messe Modex in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. Die MHI veranstaltete die Logistik-Leistungsschau bereits zum vierten Mal im Georgia World Congress Center. Dort präsentierten in zwei großen Hallen mehr als 850 Aussteller auf knapp 28.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche neue Produkte und Lösungen – zumeist für die innerbetriebliche Logistik. Unter den Ausstellern befanden sich neben zahlreichen amerikanische Playern auch eine Vielzahl von Intralogistikanbietern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach Angaben des Veranstalters kamen zur Modex, die im zweijährigen Rhythmus stattfindet, mehr als 28.000 Besucher.

Im kommenden Jahr veranstaltet die MHI die Messe ProMAT, die als größte Intralogistikschau in Nordamerika gilt. Sie findet vom 8. bis 11. April 2019 in Chicago statt.

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