SCM: Lidl veröffentlicht Liste seiner Food- und Non-Food-Lieferanten

Die Liste mit Namen, Adressen und den Ländern der Hauptproduktionsstätten der Lieferanten soll auf die Lieferketten-Transparenz einzahlen.

Die wichtigsten Informationen zu den Lieferanten in seinem Eigenmarkensortiment will Lidl nun online veröffentlichen. (Foto: 3Dmask / Fotolia)
Die wichtigsten Informationen zu den Lieferanten in seinem Eigenmarkensortiment will Lidl nun online veröffentlichen. (Foto: 3Dmask / Fotolia)
Therese Meitinger

Lidl Deutschland hat am 30. März angekündigt, ab sofort auf seiner Webseite eine Liste der Hauptlieferanten für sein Food- und Non-Food-Eigenmarkensortiment zu veröffentlichen. Damit will der Neckarsulmer Discounter einen Beitrag zu mehr Transparenz in seinen globalen Lieferketten leisten. Aufgeführt werden nach Eigenangaben unabhängige Hersteller, die Lidl zur Herstellung seiner Eigenmarkenprodukte wie beispielsweise Backwaren, Getränke, Kosmetik, Reinigungsmittel oder Hartware wie Spielzeug, Sportgeräte oder Gartenmöbel beauftragt. Die Liste soll regelmäßig aktualisiert werden und die im Jahr 2017 veröffentlichten Hauptproduktionsstätten in der Lieferkette für das Textil- und Schuhsortiment der Lidl-Eigenmarken ergänzen.

„In unserem Eigenmarkensortiment können wir gemeinsam mit den Herstellern auf direktem Wege eine verantwortungsvollere Produktionsweise vorantreiben“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf von Lidl Deutschland. „Um zu wissen, wo und wie unsere Produkte hergestellt werden, ist es wichtig, unsere Geschäftspartner bestmöglich zu kennen. Gleichzeitig wünschen unsere Kunden, mehr über die Herstellung unserer Produkte zu erfahren“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf von Lidl Deutschland.“

Als großer Lebensmittelhändler bezieht Lidl seine Waren von Lieferanten aus der Region sowie aus aller Welt. Grundlage jeder Geschäftsbeziehung sei der von Lidl vorgegebene „Code of Conduct“, der grundlegende Rechte für die Beschäftigten entlang der Lieferketten sichere, so Lidl. Zudem lege der Anbieter besonderen Fokus auf die Umsetzung anerkannter Mindeststandards: Unabhängige und lokale Experten prüfen nach Unternehmensangaben regelmäßig alle Produktionsstätten der Lidl-Non-Food-Produkte nach der anerkannten „amfori Business Social Compliance Initiative“ (BSCI) oder den internationalen „Standards for Social Accountability“ (SA 8000) und prüfen systematisch Verbesserungspotenziale.

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