SCM: Einsatz für Nachhaltigkeit

E-Plus-Gruppe baut auf nachhaltige Logistik.
Matthias Pieringer

Die E-Plus-Gruppe verfolgt das Ziel, bis 2020 einen klimaneutralen Betrieb aufzubauen. Auch im Supply Chain Management spielt Nachhaltigkeit daher eine maßgebliche Rolle. 2011 schrieb das Telekommunikationsunternehmen Logistikdienstleistungen neu aus: „Wir haben damals ganz bewusst das Thema Grüne Logistik in die Ausschreibung aufgenommen. Ein Grundgedanke war, dass der zentrale Logistikstandort klimaneutral arbeiten soll“, erklärt Norbert Blankenheim, Teamleiter Einkauf und Logistik bei E-Plus, gegenüber LOGISTIK HEUTE.

Der langjährige Logistikdienstleister, die Arvato AG aus dem Gütersloher Bertelsmann-Konzern, setzte sich gegen die Wettbewerber durch. Im Zuge der Vertragsverlängerung verlegte Arvato die Logistik für die E-Plus-Gruppe 2012 in eine neue „grüne“ Immobilie am Standort Marienfeld (Landkreis Gütersloh).

In der neuen E-Plus-Betriebsstätte Marienfeld hat der Logistikdienstleister den Service „klimaneutrale Logistik“ eingeführt. Zu dieser „grünen“ Dienstleistung gehört unter anderem eine kundenspezifische Energie- und Kohlendioxid-Bilanz, bei der Energieverbräuche und Emissionen des Geschäftsbetriebs softwarebasiert ermittelt werden. „Wir haben von Anfang an die vier Prinzipien Vermeiden, Reduzieren, Substituieren und Kompensieren verfolgt“, berichtet Christoph Kortmann, Lean Management Consultant bei Arvato.

Wie Arvato bei der Klimabilanzierung vorgeht und wie nicht vermeidbare Kohlendioxidemissionen mit Kompensationszertifikaten ausgeglichen werden, erfahren Sie in dem Bericht, der kürzlich im LOGISTIK HEUTE Sonderheft 2013 Logistik-Immobilien & Standorte erschienen ist (Seite 28/29).

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