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Redaktion (allg.)

Zwei von drei deutschen Firmen haben eine SCM-Strategie ausformuliert. Im Nachbarland Frankreich sind es mit 58 Prozent etwas weniger. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Deutschland-Frankreich-Vergleichsstudie zum Supply Chain Management (SCM). In Kooperation mit LOGISTIK HEUTE und dem französischen „Supply Chain Magazine“ befragte die Mannheimer J&M Management Consulting AG dazu mehr als 500 SCM-Führungskräfte aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien.

Demnach hat sowohl in Frankreich als auch in Deutschland jedes dritte Unternehmen differenzierte Einzelstrategien. Was die IT-Unterstützung angeht, sind aber die Deutschen mit ihren Systemen deutlich zufriedener als die Franzosen (39/13 Prozent). Zudem sind die Vertriebs- und Betriebsprozesse in den deutschen IT-Systemen häufiger abgebildet als in französischen (56/38 Prozent).

In beiden Ländern sind jedoch Auftraggeber und Zulieferer schlecht in die SCM-Prozesse eingebunden. Vier von zehn deutschen Unternehmen integrieren ihre Kunden in die internen und externen Lieferprozesse. Das trifft nur auf gut jedes fünfte französische Unternehmen zu. Bei der Integration der Lieferanten verhält es sich umgekehrt: Vier von zehn französischen Firmen sind gut mit ihren Lieferanten vernetzt, aber nur 24 Prozent der deutschen Teilnehmer.

Das schlägt sich bei den Aussagen zur Lieferzuverlässigkeit nieder: Vier von zehn französischen Unternehmen bescheinigen ihren Lieferanten eine hohe Zuverlässigkeit, aber nur jedes fünfte deutsche Unternehmen ist mit seinen Zulieferern zufrieden. Dabei gaben knapp zwei Drittel der Teilnehmer aus Deutschland an, ihren Kunden eine hohe Lieferzuverlässigkeit zu gewähren. Nur vier von zehn französischen Unternehmen bestätigen dies.

(akw)
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