SCM: Abels & Kemmner setzt Lagerbestände auf Diät

Das Beratungsunternehmen bietet Unternehmen an, ihren Bestands-Management-Index (BMI) zu ermitteln.

Die sogenannte E:S:A-Analyse soll das Bestandssenkungspotenzial erkennbar machen. (Foto: Abels & Kemmner)
Die sogenannte E:S:A-Analyse soll das Bestandssenkungspotenzial erkennbar machen. (Foto: Abels & Kemmner)
Therese Meitinger

Das Beratungsunternehmen Abels & Kemmner bietet Firmen bis Ende 2020 kostenlos an, im Rahmen einer sogenannten E:S:A-Analyse ihren Bestands-Management-Index (BMI) komplett eigenständig zu ermitteln. Auf diese Weise soll das Bestandssenkungspotenzial erkennbar werden. Ein zu hoher BMI sei ein enormer Ertragskiller, heißt es.

Die E:S:A-Analyse nutzt laut Anbieter alle Artikel einer Bestandsstufe, benötigt je Artikel aber nur wenige Stammdaten, ergänzt um einige statistische Parameter, um ein konservatives, sicher zu erreichendes Bestandssenkungspotenzial, eine Bestandsabbaukurve und weitere Kennzahlen zu ermitteln. Die nun vorgestellte, neu konzipierte Variante der E:S:A-Analyse können Unternehmen laut dem Anbieter komplett eigenständig im Do-it-yourself-Verfahren durchführen. Detaildaten müssten nicht an Dritte herausgeben werden, so der Berater. Lediglich der aus diesen Daten ableitbare BMI mit seinem Bestandssenkungspotenzial werde erst dann sichtbar, wenn die neutralisierten Analyseergebnisse an Abels & Kemmner übermittelt werden.

„Auf dem Weg aus der Corona-Rezession ist Bestandsreduzierung für viele Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Ohne ausreichende Liquidität wird der Weg aus der Krise nämlich nicht gelingen und allein mit Fördermitteln und günstigen Krediten wird man nicht jeden Engpass umschiffen können“, so Prof. Dr. Götz-Andreas Kemmner, geschäftsführender Gesellschafter Abels & Kemmner GmbH.

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