Schmalgangstapler: Elektro-Mehrwege-Seitenstapler für Langguthandling

Neben Spurführungs- oder Kamerasystemen unterstützen in zwei neuen Hubtex-Serien der „HUBTEX Load Manager“ (HLM) und das elektronische Lastdiagramm den Fahrer beim Handling von sperrigen, langen oder schweren Lasten.

Die neuen Elektro-Mehrwege-Seitenstapler PhoeniX 2829-XS und 2921-S von Hubtex wurden speziell für Anwendungen im Schmalganglager konzipiert. | Bild: Hubtex
Die neuen Elektro-Mehrwege-Seitenstapler PhoeniX 2829-XS und 2921-S von Hubtex wurden speziell für Anwendungen im Schmalganglager konzipiert. | Bild: Hubtex
Therese Meitinger
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Mit den beiden neuen PhoeniX-Serien „2829-XS“ und „2821-S“ hat der Flurförderzeug-Spezialist Hubtex zwei Geräte speziell für den Einsatz im Schmalgang entwickelt. Neben Spurführungs- oder Kamerasystemen unterstützen dabei Herstellerangaben zufolge vor allem der „HUBTEX Load Manager“ (HLM) und das elektronische Lastdiagramm den Fahrer beim Handling der sperrigen, langen oder schweren Lasten.

„Der Staplerfahrer kann die Fahrzeuge dank ihrer Kompaktheit sowie der integrierten Regalführungssysteme, wie beispielsweise der mechanischen, induktiven oder optischen Spurführung sicher manövrieren und die kundenspezifischen Lasten gleichzeitig beschädigungsfrei nach oben heben. Zudem gewähren platzsparende Sitz- oder Standkabinen Staplerfahrern eine optimierte Übersicht. Auch Assistenzsysteme wie die fahrzeuggebundene, mobile Personenschutzanlage über Laserscanner tragen zu einer zusätzlichen Sicherheit von Mitarbeitern bei“, so Michael Röbig, Bereichsleiter Produktmanagement.

Der HLM ist Hubtex zufolge als elektronische Hubhöhenvorwahl mit 99 Positionen frei programmierbar. Der Hubmast bleibt auf der vorgewählten Regalfachebene eigenständig stehen. Dabei wird vom System unterschieden, ob die Ware ein- oder ausgelagert wird. Das System spare laut Hubtex Zeit und reduziere zugleich Schäden an der Lagerware. Eine Beschädigung der Ware durch unkontrolliertes Einstechen in das Regalfach sei ausgeschlossen.

Beim elektronischen Lastdiagramm erfassen Sensoren die Gabelträgerneigung, den Lastschwerpunkt, das Lastgewicht und die Hubhöhe. Auf dem Bediendisplay sieht der Fahrer, wie hoch die Güter gehoben werden dürfen. Werden die zulässige Hubhöhe oder andere Parametergrenzen überschritten, aktiviert sich die Überlast-Anzeige. Je nach Konfiguration leitet das System auch Überlastfunktionen ein: der Hubvorgang stoppt dann automatisch, das Symbol auf dem Display färbt sich rot und es ertönt ein Warnsignal. Bleibt die Anzeige grün, kann die Ware sicher bis zur Maximalhöhe gehoben werden.