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Schifffahrt: Die bremenports in der Podiumsdiskussion

In der Schifffahrt muss sich etwas tun.
Von Links: Sven Riekes, BLG Cargo Logistics GmbH, Dieter Kanning, Friedrich Tiemann GmbH & Co., Dr. Ingo Starke, Seepack Gesellschaft für seemäßige Exportverpackung, Werner Pöser, CHS Container Handel GmbH, Hilke Theesen, Moderation, Radio Bremen, Christoph Bruns, Mund + Bruns Schiffs- und Ladungssachverständige GmbH, Marc-Oliver Hauswald, Hansa Meyer Global Holding GmbH und Michael Schweitzer, Linde AG Engineering Division.
Von Links: Sven Riekes, BLG Cargo Logistics GmbH, Dieter Kanning, Friedrich Tiemann GmbH & Co., Dr. Ingo Starke, Seepack Gesellschaft für seemäßige Exportverpackung, Werner Pöser, CHS Container Handel GmbH, Hilke Theesen, Moderation, Radio Bremen, Christoph Bruns, Mund + Bruns Schiffs- und Ladungssachverständige GmbH, Marc-Oliver Hauswald, Hansa Meyer Global Holding GmbH und Michael Schweitzer, Linde AG Engineering Division.
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Melanie Endres

Der Tenor auf dem Logistics Talk in Pullach im Isartal Mitte November war kritisch. „Es muss sich etwas tun“, da waren sich Sven Riekers, BLG Cargo Logistics GmbH, Werner Pöser, CHS Container Handel GmbH, Dieter Kanning, Friedrich Tiemann GmbH & Co., Marc-Oliver Hauswald, Hansa Meyer Global Holding GmbH, Michael Schweitzer, Linde AG Engineering Division, Christoph Bruns, Mund + Bruns Schiffs- und Ladungssachverständige GmbH, und Dr. Ingo Starke, Seepack Gesellschaft für seemäßige Exportverpackung, einig.

Typisch Bremen

Egal ob Spezialisierung, Digitalisierung oder Zusammenarbeit mit anderen Häfen – bei der Podiumsdiskussion stellte sich der Tenor ein, dass sich die Schifffahrt verändert. Und um wettbewerbsfähig zu bleiben – auch im Hinblick auf das chinesische Projekt "Neue Seidenstraße" – müsse sich etwas tun. Die neue Seidenstraße, als Schienenweg von Mitteleuropa nach Asien, sei eine ernstzunehmende Alternative zum Seeweg. Der Vorteil der Bremer Häfen wäre Bruns zufolge einfach die Ehrlichkeit mit den Kunden. Die bremenports müssten, so die Vertreter, gemeinsam für den Kunden arbeiten, sodass die Städte Bremen und Bremerhaven im Mittelpunkt stehen würden und dem Kunden immer ein Komplettservice geboten werden kann. Dazu müssten sich die Häfen als Universalstandort mit spezialisierten Einzelunternehmen entwickeln, so Starke.

Kürzere Wege und Modernisierung

Mit einer „Null-Schaden-Politik“ konnten sich die bremenports dem Ladungssachverständigen Bruns zufolge schon am Markt etablieren. Dem generellen Problem der deutschen Binnenhäfen, der Genehmigung für Schwertransporte, konnte die Hafengemeinschaft eigenen Angaben zufolge schon entgegenwirken. Die durchschnittliche Genehmigungszeit liege demnach bei zehn bis zwölf Tagen. Nun ginge es darum, die Verkehrslage weiter zu verbessern und beispielsweise die Wege zu verkürzen. Aber auch die Digitalisierung solle im Zentrum des Interesses stehen. Marc-Oliver Hauswald sprach von Forschungsprojekten, die Hansa Meyer Global 2019 gemeinsam mit Kunden realisieren wolle. Aber auch eine Plattform für Lieferanten und Dienstleister wäre laut den Experten in Zukunft einer Überlegung wert.

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