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Schienengüterverkehr: Viel Neues aus der Schweiz

SBB Cargo mit Partnern und Demonstrationszug in München.
Ein Güterzug des SBB Cargo-Wagenladungsverkehrs fährt auf der Gotthardstrecke. Die Modernisierung des Wagenladungsverkehrs wird ein zentrales Thema auf dem Stand der Schweizer auf der transport logistic sein. (Foto: SBB CFF FFS)
Ein Güterzug des SBB Cargo-Wagenladungsverkehrs fährt auf der Gotthardstrecke. Die Modernisierung des Wagenladungsverkehrs wird ein zentrales Thema auf dem Stand der Schweizer auf der transport logistic sein. (Foto: SBB CFF FFS)
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László Dobos

Auf der diesjährigen transport logistic vom 9. bis 12. Mai in München präsentiert die SBB Cargo AG mit Sitz in Basel den Zug „5L“ sowie ein neues Konzept für den Wagenladungsverkehr und Neuigkeiten rund um den Gotthard-Basistunnel. Unter dem Dach „SwissMovers“ präsentieren sich Partner aus dem Schweizer Logistikumfeld zusammen mit dem Unternehmen für Schienengüterverkehr. Unter anderem sind die Firmen Innofreight, ACTS AG und Gateway Basel Nord AG dabei. Außerdem die Universität St. Gallen und der Logistikcluster Basel, der erstmals eine Studie zu den Potenzialen einer direkten Luftfrachtverbindung zwischen dem Logistik-Hub Basel und der chinesischen Metropole Shanghai vorstellt. Neu ist auch der Auftritt des „Startup Bootcamp Smart Transportation & Energy“, dessen Fokus auf vernetzen Lösungen für den Transport von Gütern und Personen liegt.

Neuer Zug für die Automatisierungsoffensive

Als Highlight des diesjährigen Messeauftritts kündigt SBB Cargo den „5L“-Demonstrationszug an („5L“ steht für leise, leicht, laufstark, logistikfähig und life-cycle-kostenorientiert). Der gemeinsam mit dem Technischen Innovationskreis Schienengüterverkehr, dem Schweizer Bundesamt für Umwelt und Industriepartnern entwickelte Zug besteht aus insgesamt 16 Containertragwagen. Sie sind laut SBB Cargo mit innovativen Komponenten, wie radial einstellbaren Radsätzen an den Drehgestellen, Scheibenbremsen, automatischer Kupplung, Telematik, Schalldämpfmaßnahmen und Sensorik ausgestattet. Das Ziel: weniger Lärm, niedriger Verschleiß und ein geringerer Energieverbrauch. Der Güterwagen ist Teil der Automatisierungsstrategie von SBB Cargo.

Modernisierter Wagenladungsverkehr

Die SBB Cargo sieht den Wagenladungsverkehr als strategisches Kerngeschäft. Um es für die Zukunft fit zu machen, hat das Unternehmen einen Taktfahrplan mit einem Buchungssystem für Güter eingeführt. Das neue Angebot „WLV 2017“ beinhaltet nach Unternehmensangaben neben der Produktion, die rund um die Uhr läuft, die Verarbeitung in den Rangierbahnhöfen in drei Wellen. Damit lassen sich die Rangierzeiten so platzieren, dass sie den Personenverkehr in den Morgen- und Abendspitzen möglichst wenig tangieren und somit mehr Trassen für den Güterverkehr nutzbar machen.

Start des Gotthard-Basistunnels

Der Fahrplanwechsel 2016 brachte einen großen Einschnitt mit sich: Die offizielle Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels. Durchschnittlich fuhren laut SBB Cargo im ersten Monat nach Inbetriebnahme 86 Güterzüge pro Werktag durch den Tunnel. Diese transportierten rund 48.000 Tonnen pro Werktag, was 3.900 eingesparten Lkw-Fahrten entspricht.

Außenbereich, Stand 804/1 und Gleis 1/4

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