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Schienengüterverkehr: Unternehmen Frachtbahn geht in Österreich an den Start

Traktionsanbieter möchte bis 2020 die ersten Züge auf die Schiene bringen.

V.l.n.r.: Reinhard Bamberger, Jan Klima und Hans Peter Haselsteiner haben gemeinsam das Traktionsunternehmen Frachtbahn gegründet. (Foto: Unique Public Relations GmbH/APA-Fotoservice/Tanzer)
V.l.n.r.: Reinhard Bamberger, Jan Klima und Hans Peter Haselsteiner haben gemeinsam das Traktionsunternehmen Frachtbahn gegründet. (Foto: Unique Public Relations GmbH/APA-Fotoservice/Tanzer)
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Sandra Lehmann

In Österreich ist der neue Schienengüterverkehrsdienstleister Frachtbahn Traktion GmbH an den Start gegangen. Das gaben die Initiatoren des Unternehmens, Reinhard Bamberger und Jan Klima, Ende Oktober bekannt. Der auf Traktion – also das Ziehen von Waggons – spezialisierte Anbieter gehört zu 80 Prozent dem Westbahn-Eigentümer Hans Peter Haselsteiner und dem österreichischen Industriellen Erhard Grossnigg, 20 Prozent liegen nach Eigenangaben beim Management des Unternehmens. Geplant sei, bis 2020 die ersten Züge auf die Schiene zu bringen und bis 2021 in Vollbetrieb zu gehen. Kern des Geschäftsmodells, so die Gründer, ist die Vermittlung von Lokomotiven, das angehängte Material soll überwiegend aus dem Besitz der Kunden stammen.

„Wir wollen mehr Güter von der Straße auf die Schiene bringen und den gesamten Prozess modernisieren und digitalisieren“, umriss Unternehmensberater und Co-Initiator Klima die Unternehmenspläne. „Wir wollen weg von den zentralen Megahubs hin zu dezentralen Terminals, um die Schnittstelle zwischen Straße und Schiene zu optimieren.“

Wie Frachtbahn mitteilte, sollen die Anfangsinvestitionen für das Unternehmen geringgehalten werden. So möchte der Dienstleister mit zwei bis drei geleasten Lokomotiven ins Geschäft einsteigen. Wie viel danach in die Neugründung fließe, hänge vom weiteren Unternehmenserfolg ab, erläuterte Haselsteiner anlässlich einer Präsentation zu Frachtbahn.

IT-Unterstützung von Westbahn

Darüber hinaus werde es über einen Dienstleistervertrag Synergien mit dem Personenbeförderungsunternehmen Westbahn geben – etwa in Sachen IT-Setup. Das Team der Frachtbahn wird nach Unternehmensaussagen zunächst aus zwölf Mitarbeitern bestehen.

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