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Schienengüterverkehr: Startschuss für Containerbahnhof im GVZ Augsburg

Ausschreibung für Terminalbau startet wahrscheinlich im Sommer.
Bild: GVZ Region Augsburg
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Redaktion (allg.)

Er soll der Mittelpunkt des Güterverkehrszentrums (GVZ) Region Augsburg werden: Der neue Containerbahnhof im bayerischen Schwaben. Die Genehmigung für den Neubau ist da, im Sommer könnte die europaweite Ausschreibung starten. Am 29. September 2017 hat die Regierung von Oberbayern den von der Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg (TIA) beantragten Neubau eines öffentlichen Containerbahnhofs genehmigt, heißt es in einer Mitteilung des GVZRegion Augsburg. Auf Grundlage dieser Planfeststellung prüft die TIA aktuell die baulichen Details, um dann im Frühjahr 2018 beim Eisenbahnbundesamt einen aktualisierten Förderantrag zu stellen. Das Projekt ist grundsätzlich bereits seit 2012 als förderfähig anerkannt. Mit dem im Sommer erwarteten Förderbescheid kann die europaweite Ausschreibung des Terminalbaus starten.

Augsburg wichtig für Hinterlandverkehr

Als Geschäftsführer der TIA zeichnet seit Januar 2018 Andreas Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH (DUSS), gemeinsam mit Udo Schambeck von der Localbahn Augsburg, für Planung und Bau des Containerbahnhofs verantwortlich. „Augsburg ist für uns ein wichtiger Standort um die zunehmenden Seehafenhinterlandverkehre abwickeln zu können“, sagt Schulz. „Der Containerbahnhof wird auf hohem technischen Niveau gebaut“, so Schambeck. Auf einer Grundstücksfläche mit fast zehn Hektar entsteht im GVZ Region Augsburg in rund 1,5 Jahren Bauzeit ein moderner Containerbahnhof mit zuglangen Gleisen. Nach der Inbetriebnahme sollen bis zu 60.000 Einheiten pro Jahr zwischen Straße und Schiene umgeschlagen werden. Die heutigen Mengen aus dem alten Umschlagbahnhof im Stadtteil Oberhausen sollen verlagert werden. In der Endausbaustufe, mit Portalkran und weiteren Gleisen, sind rund 80.000 Einheiten geplant.

Durchdachte Flächenkonzeption

Gleichzeitig bereitet sich die GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH auf die Vermarktung der 86.000 Quadratmeter großen Fläche für KV-affine Dienstleister in unmittelbarer Nähe zum Terminal vor. „Mit der Chance, die der Containerbahnhof der Region bietet, wollen wir sorgsam umgehen“, sagt GVZ-Geschäftsführer Ralf Schmidtmann. „Dementsprechend gehen wir mit einer durchdachten Flächenkonzeption in die Vermarktung, damit die Unternehmen in der Region den bestmöglichen Service am Containerbahnhof bekommen.“ (asd/sln)

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