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Schienengüterverkehr: Rail Cargo Group möchte digitaler werden

Unternehmen führt neues IT-System zur besseren Planung und Disposition ein.
Die Rail Cargo Group stellt sich IT-seitig neu auf, um zukünftig zum "Digital Carrier" zu werden. Foto: ÖBB/David Payr
Die Rail Cargo Group stellt sich IT-seitig neu auf, um zukünftig zum "Digital Carrier" zu werden. Foto: ÖBB/David Payr
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Redaktion (allg.)

Die Rail Cargo Group (RCG), die Güterverkehrssparte der Österreichischen Bundesbahnen ÖBB, baut ihre Eigentraktionsaktivitäten weiter aus. In elf Ländern ist sie mit eigenen Lokomotiven unterwegs. Nun soll ein neues IT-System implementiert werden. Das neue System sei der nächste Schritt zur Vereinheitlichung der internationalen Produktionssysteme hin zu einer ganzheitlichen Plattform für Disponenten und Kunden, heißt es bei den ÖBB.

In Eigenregie

Eigene Güterbahnen mit durchgehender RCG-Verantwortung entlang der gesamten Logistik- und Transportkette gewährleisteten Kunden eine kontinuierlich hohe Transportqualität, so das Unternehmen. Der Fokus liege auf grenzüberschreitenden Ganzzugverkehren sowie dem Einsatz von hochqualifiziertem Personal, länderübergreifenden Systemen und einem modernen Lokomotivenpool.

Einheitliche Lösung gesucht

Seit Anfang 2018 versucht das RCG-weite Programm „Cargo Connect International“ eine einheitliche IT-Lösung zur Abwicklung des Schienengüterverkehrs zu finden. Helfen soll sie insbesondere bei Planung, Bestellung und Disposition von Ressourcen. Ziel sei eine Standardisierung über Ländergrenzen hinweg,. Wie dasUnternehmen jetzt mitteilt, hat es im Rahmen des Programms im Juli 2018 einen Vertrag mit CRX Software über die Softwarelösung "RailCube" geschlossen. Zuvor gelaufen war das Pilotprojekt bei Rail Cargo Carrier in Deutschland.

Auf dem Weg zum Digital Carrier

Eisenbahnverkehrsunternehmen in mehreren europäischen Ländern nutzen RailCube. Die IT-Lösung helfe bei der Planung und Disposition internationaler Zugverbindungen. Sie sei erprobt, einfach und intuitiv, in mehreren Sprachen verfügbar und mit Interoperabilitätsstandards kompatibel, heißt es bei der RCG. Mit der bereits im Juli 2018 begonnenen sukzessiven Implementierung der Softwarelösung in allen Rail Cargo Carrier-Gesellschaften sowie Rail Cargo Hungaria will die RCG bis Mitte 2020 einen großen Schritt in Richtung „Digital Carrier“ machen, heißt es. (asd/sln)

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