Schienengüterverkehr: ÖBB Rail Cargo digitalisiert mit SmartLink

Der Bahnlogistiker arbeitet seit dem 1. September mit dem Tool SmartLink für den digitalen Zugang zum System Schiene.

Die ÖBB Rail Cargo will die Digitalisierung der Schiene vorantreiben. (Foto: ÖBB RCG/David Payr)
Die ÖBB Rail Cargo will die Digitalisierung der Schiene vorantreiben. (Foto: ÖBB RCG/David Payr)
Therese Meitinger
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Die ÖBB Rail Cargo Group arbeitet seit dem 1. September mit dem Softwaretool „SmartLINK“. Laut dem Bahn-Logistikdienstleister bietet das Tool Kunden den Zugang zum Leistungsspektrum und zeigt übersichtlich alle Bausteine, die es für den Güterverkehr auf der Schiene benötigt werden.

ÖBB RCG Vorstandssprecher Clemens Först:

„Wir haben unser umfangreiches Leistungsspektrum übersichtlich strukturiert und leicht navigierbar gestaltet. SmartLINK ist dabei nicht nur ein Demonstrationstool unserer Leistungen, sondern vor allem ein wesentlicher erster Schritt in Richtung eines einfachen, ansprechenden Zugangs zum System Schiene.“

Wagenbedarf digital ermitteln

SmartLINK leitet laut ÖBB Rail Cargo dabei durch vier Bereiche. Zunächst können fahrplanmäßige oder individuelle TransFER-Verbindungen ausgewählt werden. Unternehmen können sich über das zur Verfügung stehende Equipment sowie über die für sie relevanten Services und Zusatzleistungen (Add-Ons) informieren. Bei der Kontaktaufnahme ist es dem Unternehmen zufolge schließlich möglich, ein individuelles Angebot zu erstellen.

Zusätzlich zu SmartLINK stünden bereits die ersten Serviceleistungen des digitalen Assistenten MIKE zur Verfügung und würden in den nächsten Monaten ausgerollt, heißt es. Die Applikation Tracking innerhalb von MIKE zeigt ÖBB zufolge den aktuellen Standort der Sendungen an. Mit Ordering soll das Tool bei der Bestellung von Leerwagen unterstützen und mit Capacity Planning Großkunden eine direkte Ableitung des Wagenbedarfs aus ihrer spezifischen Produktionsmengenplanung heraus ermöglichen.

Die ÖBB Rail Cargo Group verfügt über 9.340 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro.

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