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Schienengüterverkehr: Kühne+Nagel und VTG verhandeln Fusion

Joint Venture soll Marktstellung in der europäischen Schienenlogistik stärken.
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Redaktion (allg.)

Im Güterverkehr auf der Schiene bahnt sich eine Fusion an. Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel International AG, Schindellegi, und das Hamburger Schienenlogistik- und Waggonvermietungsunternehmen VTG AG wollen Teile ihrer Bahnverkehrsaktivitäten zusammen legen und haben bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben.

Vorgesehen ist demnach eine Mehrheitsbeteiligung der VTG. Die finalen Verträge, die derzeit ausgearbeitet werden, stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien sowie der zuständigen Kartellbehörden. Mit einer Entscheidung rechnen die Partner im zweiten Halbjahr 2013.

Bereits seit mehr als 20 Jahren betreiben die Firmen das Joint Venture Transpetrol GmbH in Hamburg, unter dessen Dach die geplante Fusion entstehen soll. Ziel ist es, die Marktstellung in der europäischen Schienenlogistik auszubauen, heißt es in einer gemeinsamen Pressmitteilung der Beteiligten. Mit der Transaktion wollen sie demnach ihre Logistiklösungen für die Produktsegmente Industrie-, Agrar- und Petrochemische Güter ausweiten. Geographisch dehnen sich die Marktaktivitäten dabei über Europa bis nach Russland und in die Türkei aus.

Die VTG verfügt laut eigenen Angaben über die größte Waggonflotte Europas, während sich Kühne+Nagel auf See- und Luftfracht konzentriert. Während die VTG bereits stark im Bahnverkehr für die Chemie, Öl- und Gaswirtschaft aktiv ist, hat Kühne+Nagel eine starke Stellung bei Industriegütern, berichten Marktbeobachter.

(akw)
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