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Schienengüterverkehr: Bundesregierung fördert Ökobewusstsein

500 Millionen Euro sollen in den emissionsarmen Schienenverkehr fließen.
Das BMVI hat ein neues Förderprogramm für emissionsarmen Schienenverkehr aufgelegt. (Foto: Deutsche Bahn AG)
Das BMVI hat ein neues Förderprogramm für emissionsarmen Schienenverkehr aufgelegt. (Foto: Deutsche Bahn AG)
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Sandra Lehmann

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat ein neues Förderprogramm für mehr Energieeffizienz im Schienenverkehr aufgelegt. Das gab das Ministerium am 9. August bekannt. Demnach sollen in den kommenden fünf Jahren insgesamt 500 Millionen Euro an Schienenverkehrsunternehmen fließen, die sich in Sachen Stromverbrauch verbessern und ihre Emissionen senken.

Förderung bis 2023

Die Fördermittel für die Maßnahme stammen aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ der Bundesregierung. Das Programm läuft bis Ende 2023. Mit der Förderung könne nach Angaben des BMVI bis zu eine Million Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden.

Umweltfreundlicher Schienenverkehr

„Unser neues Förderprogramm ist ein weiterer Schritt, den umweltfreundlichen und emissionsarmen Schienenverkehr im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern weiter zu stärken und so die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Das ist gut für die Umwelt und die Mobilität in Deutschland“, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr.

Maßnahmen ergreifen

Die Förderung der Unternehmen ist laut BMVI an jährlich erreichte prozentuale Verbesserungen der Energieeffizienz beim Traktionsstromverbrauch gegenüber dem Vorjahr gekoppelt (bis 2020 um 1,75 Prozent, danach um zwei Prozent). Diese Ziele sollen dem Ministerium zufolge durch unterschiedliche Maßnahmen erreicht werden:

  • Investitionen in energieeffizienteres rollendes Material, wie etwa Hybridlokomotiven
  • Maßnahmen der Automatisierung oder Digitalisierung
  • Verbesserung der Auslastung von Zügen mit Gütern und Personen
  • Vermeidung von Leerfahrten
  • Verbesserungen in der Bremsenergierückspeisung
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