Schienengüterverkehr: BMVI fördert Einzelwagenverkehr mit 200 Millionen Euro

Dem Ministerium zufolge soll die Maßnahme dabei helfen, mehr Güter auf die Schiene zu bringen.

Das BMVI stellt zur Förderung des Einzelwagenverkehrs 200 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren bereit. (Symbolbild: Boedefeld/Fotolia)
Das BMVI stellt zur Förderung des Einzelwagenverkehrs 200 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren bereit. (Symbolbild: Boedefeld/Fotolia)
Sandra Lehmann

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nach Eigenangaben am 13. November 2020 ein millionenschweres Förderprogramm für den Einzelwagenverkehr im Schienengüterbereich aufgelegt, das ab dem 13. Dezember dieses Jahres startet. Wie das Ministerium in einer Pressemeldung bekannt gab, sollen Eisenbahnverkehrsunternehmen in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 200 Millionen Euro dabei unterstützt werden, einzelne Waggons oder auch Warengruppen zu Güterzügen zusammenzustellen. Damit sollen dem BMVI zufolge für die Unternehmen die Kosten sinken, die sie beim Rangieren oder bei der Zugbildung für die Nutzung der Gleise an die Betreiber der Zugbildungsanlagen und Rangierbahnhöfe zahlen müssen.

Geplant sei, die Gesamtsumme in jährlichen Tranchen von je 40 Millionen Euro zu investieren und den Unternehmen wettbewerbsneutral zur Verfügung zu stellen. Anträge auf die Förderung können laut BMVI seit dem 13. November gestellt werden.

„Wir wollen den Güterverkehr auf der Schiene noch stärker fördern. Mit insgesamt 200 Millionen Euro unterstützen wir daher die Eisenbahnunternehmen bei den Kosten für das Zusammenstellen von Güterzügen. Damit werden Transporte auf der Schiene günstiger. Das ist Teil unseres Klimaschutzprogramms. Unser Ziel: mehr Güter von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene“, so Andreas Scheuer hinsichtlich des Förderprogramms.

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