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Schiene: Deutsche Bahn setzt auf die Drohne

Verkehrsunternehmen möchte Gleisinspektion mit dem Multicopter testen.

Wollen sich am „Urban Air Mobility“- Projekt der EU beteiligen (v.l.n.r.): Dr. Christian Lösel, Dorothee Bär und Dr. Sabina Jeschke. (Foto: Oliver Lang/DB AG)
Wollen sich am „Urban Air Mobility“- Projekt der EU beteiligen (v.l.n.r.): Dr. Christian Lösel, Dorothee Bär und Dr. Sabina Jeschke. (Foto: Oliver Lang/DB AG)
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Sandra Lehmann

Die Deutsche Bahn AG (DB) möchte künftig den Einsatz von Drohnen und Flugtaxis testen sowie die dafür notwendigen Rahmenbedingungen erforschen. Dazu beteiligt sich das Verkehrsunternehmen nach eigenen Angaben an dem Modellprojekt „Urban Air Mobility“, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung Dorothee Bär, DB-Vorstand für Digitalisierung und Technik Prof. Dr. Sabina Jeschke und der Oberbürgermeister von Ingolstadt, Dr. Christian Lösel, unterzeichneten Mitte Januar eine entsprechende Absichtserklärung.

Effizienter inspizieren

Für die DB liegt das Potenzial von Drohnen vor allem in einer schnelleren und effizienteren Inspektion des Streckennetzes. Ziel sei es, die Multicopter rasch „außer Sicht“ fliegen zu lassen, das heißt ohne Blickkontakt zum Fluggerät. Die DB lässt seit 2015 regelmäßig Drohnen aufsteigen, bislang etwa zur Vegetationskontrolle oder Inspektion von Brücken und Bauwerken.

 

Staatsministerin Dorothee Bär sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn den Multicopter für ihre Infrastrukturüberwachung einsetzt und sich damit am Urban Air Mobilty-Projekt der EU-Kommission beteiligt. Der Einsatz dieser innovativen Drohnentechnologie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erprobung von VTOL-Fluggeräten.“

„Bahnkunden profitieren bereits jetzt von Drohnen, weil wir damit schnell und effizient unsere Infrastruktur inspizieren, ohne den Bahnbetrieb zu beeinträchtigen“, erklärte Prof. Dr. Sabina Jeschke. „Wenn wir außer Sicht fliegen könnten, wären wir etwa bei Störungen deutlich schneller in der Lage, die Ursache zu identifizieren und entsprechend zu reagieren. Das wollen wir im Urban Air Mobility-Testfeld mit den anderen Partnern erstmals erproben.“

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