Robotik: Sherpa Mobile Robotics kooperiert mit Wiferion

Die mobilen Robotersysteme werden mit induktiver Ladetechnik ausgestattet.

Durch die Zusammenarbeit sei ein vollautomatisches Starten des Ladevorgangs des Sherpa-Roboters in weniger als einer Sekunde möglich. (Foto: Wiferion)
Durch die Zusammenarbeit sei ein vollautomatisches Starten des Ladevorgangs des Sherpa-Roboters in weniger als einer Sekunde möglich. (Foto: Wiferion)
Melanie Endres

Um seinen Kunden eine maximale Verfügbarkeit der Systeme zu garantieren, stattet Sherpa Mobile Robotics (SMR) seine mobilen, kollaborativen Roboter mit den induktiven Ladesystemen der Serie „etaLINK 3000“ von Wiferion aus. Sherpa setzt damit nach eigenen Angaben auf den Ansatz des „In-Process-Charging“. Ziel sei es, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Für Transport, Abfertigung, Produktion

Der französische Robotikspezialist Sherpa Mobile Robotics entwickelt, produziert und vermarktet autonome, kollaborative Roboter für die Logistik und Produktion. Die Systeme werden nach  Eigenangaben beim Transport von Bauteilen, bei der Abfertigung und der Beschickung von Produktionslinien sowie beim Sortieren und Kommissionieren von Waren im E-Commerce eingesetzt und ersetzen manuelle Handlingschritte wie das Schieben oder das Ziehen von Kommissionierwagen.

„Wir bieten unseren Kunden eine effiziente Automationslösung, um ihre logistischen Prozesse zu optimieren“, sagt Damien Winling, Technischer Direktor bei SMR. „Dabei ist eine hohe Verfügbarkeit unserer Roboter zentral. Mit der Wireless-Charging-Technologie von Wiferion eliminieren wir Stillstandszeiten während der Ladepausen und erhöhen damit signifikant die Produktivität.“

Laden startet

Mit drei Kilowatt Leistung ermöglicht das mit dem IFOY AWARD ausgezeichnete induktive Batterieladesystem etaLINK 3000 von Wiferion ein effizientes Zwischenladen („In-Process-Charging“) der Cobots von Sherpa, heißt es in der Mitteilung. Fahren die AMR die Ladestation – egal aus welcher Richtung – an, startet der Ladevorgang vollautomatisch in weniger als einer Sekunde, so die Angaben. Mit einem Wirkungsgrad von 93 Prozent ließen sich so selbst kürzeste Stopps für eine effiziente Energieversorgung nutzen.

„Für uns waren außerdem die Zuverlässigkeit und die Wartungsfreiheit der Systeme entscheidende Kriterien“, betont Winling.

Weitere Roboter mit induktivem Ladesystem ausgestattet

Aktuell ist der Roboter „SHERPA-B“ nach Herstellerangaben für den Behältertransport mit dem induktiven Ladesystem ausgestattet. SMR werde die Wiferion-Lösungen sukzessive in alle weiteren Roboter implementieren.

„Unser ‚SHERPA-P‘ für den Transport von Paletten wird ebenfalls mit dem etaLINK-System ausgestattet werden“, führt der Technische Direktor weiter aus. „Wir sind davon überzeugt, dass wir unseren Kunden durch die Kombination unserer Technologie mit den Energiesystemen von Wiferion die perfekte Lösung für die Optimierung ihrer Prozesse bieten und weitere Marktanteile gewinnen werden.“

Printer Friendly, PDF & Email