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Risikomanagement: Fünf Instrumente für die Supply Chain

Lösungen, die das Supply Chain Risk Management vereinfachen könnten.

No risk no fun - Was ist sinnvoll beim Supply Chain Risk Management? (Foto: Fotolia/ ilkercelik)
No risk no fun - Was ist sinnvoll beim Supply Chain Risk Management? (Foto: Fotolia/ ilkercelik)
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Melanie Endres

Vom schlechten Passwortmanagement bis hin zu geopolitischen Umbrüchen – Welche Lösungen das Supply Chain Risk Management vereinfachen können, hat Bitsight kürzlich zusammengefasst. Viele Anwendungen setzen dem Technologieunternehmen zufolge Big Data, maschinelles Lernen sowie künstliche Intelligenz ein. Welche Lösungen das Supply Chain Risk Management einsetzen soll, hänge jedoch von der jeweiligen Art der Lieferkette ab.

Mapping mit künstlicher Intelligenz

Als wichtige Komponente gilt dem Unternehmen zufolge eine aktuelle Karte der Lieferantenbeziehungen. Um menschliche Fehler zu vermeiden, setzen Anbieter von Mapping-Lösungen laut Bitsight auf künstliche Intelligenz. Um die gesamte Lieferkette abbilden zu können, dürfen dem Unternehmen zufolge keine Lieferbeziehungen übersehen oder vergessen werden, erst dann könnten Erkenntnisse über potenzielle Risiken gewonnen werden.

Risikofaktor: Wetter

Neben menschlichen Fehlern ist das Wetter laut dem Technologieunternehmen ein Risikofaktor, der beachtet werden muss. Durch Lösungen, die Wetterereignisse schnell vorhersagen, soll auch schneller darauf reagiert werden. Solche Anwendungen nutzen demnach eine Kombination aus Prognosedaten, Echtzeit-Updates über den Status der Infrastruktur, historische Daten sowie Compliance-Faktoren.

Codes von Drittanbietern als Schwachstelle

Innerhalb der digitalen Lieferkette hat sich Bitsight zufolge auch der Code von Drittanbietern als Schwachstelle gezeigt. Könne der Code nicht in das bestehende System integriert werden drohen größere Datenlecks, so das Unternehmen.

Geopolitische Risiken

Wenn ein Lieferant von geopolitischen Einflüssen betroffen ist, kann dies laut Mitteilung die Supply Chain schädigen. Angebotene Lösungen in diesem Bereich sammeln laut Bitsight Daten aus Social-Media-Kanälen, Nachrichten und weiteren Quellen und könnten mit Algorithmen Indikatoren für das politische Risiko nahezu in Echtzeit liefern.

Sicherheitslücke im Cyberspace

Um Hacker-Angriffen entgegenzuwirken, eignen sich Bitsight zufolge IT-Sicherheitsratings. Diese überprüfen die eigene IT sowie die von Lieferanten, so das Unternehmen. Das Verfahren soll Transparenz schaffen und zeigen, wie gut die Lieferkette auf Cyberangriffe vorbereitet sei. So könnten notwendige Schritte unternommen werden, bevor ein Problem außer Kontrolle gerät.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Bitsight resümiert: „Nicht jedes Unternehmen muss alle fünf Instrumente nutzen.“ Kontinuierliche Überwachung und erweiterte Analysen seien stattdessen empfehlenswert, um über Lieferketten-risiken informiert zu sein.

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