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Risikomanagement: BASF-Styroporlager in Flammen

Mehr als 140 Einsatzkräfte bekämpften Großbrand in Ludwigshafen.
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Redaktion (allg.)

Am Wochenende brannte in Ludwigshafen eine rund 9.500 m² große Lagerhalle eines Logistikunternehmens, das für die BASF SE arbeitet. Zum Zeitpunkt des Brandes lagerten dort nach Angaben des Chemiekonzerns etwa 4.800Tonnen Material, berichten Medien. Bei dem Lagergut handelte es sich demnach größtenteils um Styropor-Granulat, das eigentlich nicht leicht entflammbar sei. Beschäftigte seien nicht in der Halle auf der Parkinsel am Rhein gewesen.

Mehr als 140 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ludwigshafen, Mannheim, Neustadt und Bad Dürkheim sowie der BASF-Werksfeuerwehr konnten das Feuer mit schwerem Gerät, darunter ein Löschboot, unter Kontrolle bringen. Zwei verletzte Feuerwehrleute wurden mit Verstauchungen und Augenverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Löscharbeiten dauerten das gesamte Wochenende. Eine gewaltige Rauchwolke erstreckte sich über die gesamte Rhein-Neckar-Region. In Teilen von Ludwigshafen und Mannheim gingen Rußflocken nieder. Schadstoff-Grenzwerte wurden nach Angaben der beiden Stadtverwaltungen aber nicht überschritten.

Dennoch wurden die Menschen in der Region bis nach Südhessen hinein gebeten, Fenster und Türen zu schließen sowie Klimaanlagen auszuschalten. In einem Neubaugebiet auf der nördlichen Parkinsel mussten rund 2.300 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen. In einem Schulzentrum wurde eine Notunterkunft eingerichtet.

Die Brandursache und die Höhe des Schadens sind derzeit noch nicht bekannt. Der Sachschaden gehe aber vermutlich in die Millionen, sagte ein BASF-Sprecher.

(akw)
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