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RFID: Inditex funkt Kleider an

Spanischer Modefilialist will bis 2016 alle Zara-Filialen mit RFID ausstatten.
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Redaktion (allg.)

Der spanische Modefilialist Inditex S.A., Arteixo (Galicien), plant den weltweiten Einsatz der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Die Vertriebslinie Zara S.A. des Bekleidungskonzerns nutzt die Technik bereits in allen Logistikzentren sowie in mehr als 700 Geschäften. Bis 2016 will Inditex alle Läden des Händlers mit RFID ausstatten.

Bereits heute ist jedes Kleidungsstück bei Zara mit einem Chip im Inneren des Etiketts für die Diebstahlsicherung ausgerüstet. Bei Deaktivierung an der Kasse werden sämtliche Daten gelöscht. Künftig soll das RFID-System sofort erkennen, welche Größen und Modelle in einem Geschäft nachgefüllt werden müssen, um Lücken im Regal zu vermeiden. Verkäufer können für die Kunden auf Knopfdruck Informationen zu Verfügbarkeit und Größe im Geschäft, im Lager, in nahe gelegenen Filialen oder im Onlineshop recherchieren.

Wenn das Projekt bei Zara läuft, soll die Technik schrittweise auch bei den anderen zur Inditex-Gruppe gehörenden Marken die Bestände steuern. Damit folgt das Unternehmen dem Beispiel anderer Modefirmen, wie der Düsseldorfer C&A Mode GmbH & Co. KG, der Decathlon SA, Villeneuve d'Ascq (Frankreich) und der Marc O’Polo AG, Stephanskirchen. Vorreiter war im Jahr 2010 die Gerry Weber International AG mit einem RFID-Chip im Pflegeetikett (LOGISTIK HEUTE berichtete).

(akw)
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