Werbung
Werbung
Werbung

Produktion und Logistik: Porsche reduziert CO2-Ausstoß

Der Sportwagenhersteller setzt auf unterschiedliche Maßnahmen.

Seit 2014 hat der Sportwagenhersteller Porsche nach eigenen Angaben mehr als 75 Prozent CO2 in Produktion und Logistik eingespart. (Foto: Porsche)
Seit 2014 hat der Sportwagenhersteller Porsche nach eigenen Angaben mehr als 75 Prozent CO2 in Produktion und Logistik eingespart. (Foto: Porsche)
Werbung
Werbung
Melanie Endres

Porsche befindet sich in Sachen Nachhaltigkeit auf dem Erfolgskurs, das gab der Hersteller von Sportwagen am Freitag, den 5. April, bekannt. Einer Pressemitteilung zufolge hat das Unternehmen in Produktion und Logistik den CO2-Außstoß pro Fahrzeug seit 2014 um mehr als 75 Prozent reduziert.

„Wir optimieren kontinuierlich unsere Fahrzeuge, um sie noch umweltfreundlicher zu machen. Darüber hinaus ergeben viele große und kleine Initiativen bei Porsche ein Gesamtkonzept, mit dem alle Unternehmensbereiche Schritt für Schritt ihre ökologische Nachhaltigkeit verbessern", sagte Albrecht Reimold, Vorstand für Produktion und Logistik der Porsche AG. „Denn wirklich erfolgreich sind wir nur wenn ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Aspekte im Einklang stehen.“

Kennwert „Umweltentlastung Produktion“

Um Fortschritte in der Nachhaltigkeit ähnlich messbar zu machen wie wirtschaftlichen Erfolg, ermittelt Porsche eigenen Angaben zufolge den Kennwert „Umweltentlastung Produktion“. Dieser setze sich aus mehreren Parametern zusammen: Neben den CO2-Emissionen und dem Energieverbrauch zählen unter anderem die genutzte Gesamtfrischwassermenge und die verwendete Menge flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) dazu. Auch in diesen Bereichen habe der Autohersteller eingespart. Im Vergleich zu 2014 kämen in der Produktion 34 Prozent weniger Lösungsmittel zum Einsatz und der Wasserverbrauch pro Fahrzeug soll um 20 Prozent verringert worden sein.

Produktion mit Naturstrom

Ein Grund für die Senkung der CO2-Emissionen sei die Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen. Der innerdeutsche Logistikverkehr werde zudem klimaneutral auf der Schiene abgewickelt und über die gesamte Wertschöpfungskette sollen laut dem Sportwagenhersteller Umweltauswirkungen reduziert werden.

Vision der „Zero Impact Factory“

„Im Herbst rollt unser erster vollelektrischer Sportwagen vom Band, der Taycan. Ihn werden wir am Standort von Anfang an CO2-neutral produzieren. Unser Ziel ist es jedoch, perspektivisch jeglichen ökologischen Fußabdruck zu vermeiden, im Sinne einer Zero Impact Factory“, so Reimold.

Eine solche Produktion ohne Umwelteinflüsse baue auf verschiedenen Handlungsfeldern auf. Neben der Ressourcen- und Materialeffizienz zählen laut Porsche auch die Themen Schadstoffe und Klimaschutz sowie die Auswirkungen der Produktion auf das Stadtklima dazu.

Nachhaltige Fabrik

Auch beim Bau der Produktionsstandorte legt Porsche der Mitteilung zufolge Wert auf Nachhaltigkeit. Für die Neugestaltung des „Werk 4“ am Stammsitz Zuffenhausen erhielt Porsche, so die Angaben, eine „Platin“-Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Und auch die Taycan-Fabrik soll eine Vorreiterrolle zum Thema Nachhaltigkeit übernehmen. Die Fassade des neuen Gebäudes bestehe aus mit Titanoxid beschichteten Aluminium-Elementen. Die Beschichtung wirke als Katalysator und spalte bei Sonneneinstrahlung und bereits geringer Luftfeuchtigkeit die aufgenommenen Schadstoff-Partikel in die unschädlichen Bestandteile Wasser und Nitrat. Porsche zufolge wird die Fassade auf einer 126 Quadratmeter großen Fläche getestet.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung