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Produktion: Routenzüge versorgen Viking-Linien

Österreichischer Rasenmäherproduzent führte auch Kanban-Lösung ein.
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Redaktion (allg.)

Der österreichische Rasenmäherhersteller Viking GmbH hat kürzlich den werksinternen Materialfluss am Firmensitz Langkampfen bei Kufstein optimiert. Heute bringen Routenzüge – ausgestattet mit jeweils zwei Anhängern, Pickterminal und mobilem Drucker – monatlich bis zu 25.000 Behälter an die Bänder. In Etappen stellt Viking derzeit weitere Montagelinien um. Zudem richtet die Tochter der Dieburger Stihl Vertriebszentrale AG & Co. KG ein Farbsystem für die im Schnitt drei bis vier Fahrer ein. Für die Kommissionierung im Lager installierte das Unternehmen Durchlaufkanäle und stellte zahlreiche Artikel von Großladungs- auf Kleinladungsträger (KLT)um.

Daneben hat das Unternehmen mit Unterstützung der Münchener Unternehmensberatung Wassermann AG ein Kanban-System eingeführt: Direkt an der Arbeitsstation verbleiben nur die Teile, die nahezu bei jedem Produkt verbaut werden. Artikel, die zu 70 Prozent verbaut werden, liefern die Routenzüge zunächst in Supermarktregale am Band. Langsamdreher werden nach der Verwendung zurückgelagert und erst bei erneutem Bedarf wieder ins Kanban-System zurückgeführt. Als Puffer dienen sogenannte Produktionsversorgungsbereiche (PVB).

Das Ergebnis: „Früher waren zwei von sechs Kommissionierer mit der IT-Abwicklung beschäftigt, heute laufen diese Prozesse im Hintergrund“, resümiert Markus Hartmann, seit 2008 Abteilungsleiter Distribution & Logistik bei Viking. Eine hohe Bestandssicherheit ermögliche heute bessere Absatzprognosen für Einkauf, Kapazitätsplanung, Vorproduktion und Herstellung. Ziel sei eine Produktionsplanung für mindestens eine Woche, ohne „logistische Sonderaktionen“. Geplant ist künftig auch ein zentraler „Kartonöffnungsplatz“. Darüber hinaus prüfe Viking derzeit, die Nachschubversorgung im KLT-Lager zu automatisieren.

(akw)
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