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Potenzieller Milliardendeal: DSV will Panalpina übernehmen

Der Panalpina-Konzern hat ein unaufgefordertes Akquiseangebot erhalten.

Der Hauptsitz des Panalpina-Konzerns im Schweizerischen Basel. (Foto: Panalpina)
Der Hauptsitz des Panalpina-Konzerns im Schweizerischen Basel. (Foto: Panalpina)
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Therese Meitinger

Wie die Schweizer Panalpina AG am 16. Januar mitteilte, liegt dem Logistikdienstleister ein unaufgefordertes und unverbindliches Kaufangebot vonseiten des Konkurrenten DSV A/S vor. Auch das dänische Unternehmen bestätigte entsprechende Absichten: Der Transport- und Logistikkonzern plant Aktien im Wert von rund vier Milliarden Schweizer Franken (etwa 3,6 Milliarden Euro) zu übernehmen.

In dem Paket bewertet DSV die Panalpina-Papiere mit 170 Franken je Aktie – ein Aufpreis von 24 Prozent gegenüber dem Vortages-Schlusskurs. Zahlen will das Unternehmen in einer Mischung aus Bargeld und Aktien.

Der Aufsichtsrat von Panalpina gab bekannt, den Vorschlag im Rahmens seiner Sorgfalts- und Treupflichten zusammen mit seinen Beratern zu prüfen. Panalpina generierte 2017 mit rund 14.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 4,9 Milliarden Euro; der Wettbewerber DSV kam im Vergleichszeitraum auf zehn Milliarden Euro Umsatz und beschäftigte 45.000 Mitarbeiter.

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