Pharmalogistik: UPS Healthcare erweitert seine Kühlkettenkapazitäten

Der Logistikdienstleister baut eine neue Anlage in Rom.

Mit dem Neubau sorgt UPS Healthcare für Wachstum im europäischen Markt. (Symbolbild: Fotolia/ thodonal
Mit dem Neubau sorgt UPS Healthcare für Wachstum im europäischen Markt. (Symbolbild: Fotolia/ thodonal
Melanie Wack

UPS hat am 23. März den ersten Spatenstich für eine neue 40.000 Quadratmeter große, maßgeschneiderte Logistikanlage für das Gesundheitswesen in Rom, Italien, gesetzt. Die moderne und GMP-konforme Anlage soll im Juli 2022 eröffnet werden und umfasst mehrere kontrollierte Temperaturumgebungen für Gesundheitsprodukte, die von minus 80 Grad Celsius bis plus 25 Grad lagern müssen. Die Einrichtung werde pharmazeutische und medizintechnische Kunden in Italien unterstützen und soll eine weitere direkte Verbindung von Europa zum globalen Netzwerk von UPS bieten.

„Wir bauen unsere branchenführenden Kühlkettenfähigkeiten auf dem europäischen Markt weiter aus, sagte Wes Wheeler, Präsident von UPS. „Unsere neue Einrichtung in Rom wird die wachsenden Wachstumsbedürfnisse unserer Kunden im Gesundheitswesen decken. Und das in einem Land, das viele der weltweit wichtigsten sterilen Pharmazeutika herstellt.“

Wachstum bei UPS Healthcare

„Unsere Erfahrung im Transport von kritischen Sendungen im Gesundheitswesen, einschließlich COVID-19 Impfstoffen, bedeutet, dass immer mehr unserer Kunden Lösungen bei uns suchen", sagte Kate Gutmann, UPS Chief Sales und Lösungsbeauftragte, und Senior Vice President, UPS Global Healthcare. "Wir investieren. Wir investieren stark in unsere globale Kühlkette, damit wir weiterhin ein Marktführer in diesem Bereich sein können."

Diese Expansion, zusätzlich zu den Investitionen in Einrichtungen in Singapur, Shanghai, Australien und mehreren Schlüsselmärkten in den Vereinigten Staaten, ist laut UPS ein weiterer Schritt in der Umsetzung der Strategie von UPS Healthcare. Zu den jüngsten Investitionen von UPS gehören dem Unternehmen zufolge auch eine neue GMP-Anlage im britischen Birmingham, ein neues Lager in der Tschechischen Republik, eine Erweiterung der Kühllogistik im niederländischen Roermond und eine zweite zentrale GMP-Anlage in der Nähe von Warschau.

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