Personalie: Crossbay ernennt Clemens Goss zum Deutschland-Geschäftsführer

Manager soll das Wachstum der auf Last-Mile-Assets spezialisierten Logistikplattform vorantreiben.

Clemens Goss ist neuer Deutschlandchef von Crossbay. (Foto: Crossbay)
Clemens Goss ist neuer Deutschlandchef von Crossbay. (Foto: Crossbay)
Sandra Lehmann

Die paneuropäische urbane Logistikplattform Crossbay hat nach eigenen Angaben Clemens Goss mit Wirkung zum 1. März 2021 zum Deutschland-Geschäftsführer ernannt. In der Rolle des Vice-President-Germany soll er das Wachstum des Unternehmens in Deutschland vorantreiben.

Von GIEAG zu Crossbay

Goss kommt vom Münchner Entwickler GIEAG Immobilien AG, wo er bisher als Leiter Gewerbe- und Logistikimmobilien tätig war. Dort war er unter anderem für Logistiktranskationen, Entwicklungen rund um Erfurt und Leipzig sowie die Konzeptionierung von neuen, nachhaltigen Gewerbeparks zuständig. Davor leitete der Manager das Industrial Agency Team von JLL in Stuttgart. Goss startete seine Karriere in der Logistikimmobilienwirtschaft beim Online-Shopping-Anbieter Amazon, wo er für die Anmietung und Entwicklung von rund 900.000 Quadratmetern Lagerfläche zuständig war.

Beim Ausbau der Deutschland-Aktivitäten wird Goss von Christian Siegmund unterstützt, der bereits im Januar als Vice President zu Crossbay wechselte. Zuvor war Siegmund als Transaktionsmanager bei CBRE in Frankfurt und London tätig. Er wird sich auf die Neuakquise konzentrieren.

Verwaltetes Immobilienvermögen soll steigen

Das deutsche Crossbay-Team verwaltet aktuell ein 20.000 Quadratmeter großes Logistikportfolio bestehend aus vier Immobilien in Nürnberg, Lübeck, Teningen und Neu Wulmstorf. Crossbay plant nach Eigenangaben, sein verwaltetes Immobilienvermögen in Deutschland in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 300 Millionen Euro zu steigern.

Das Unternehmen wurde im Mai 2020 vom Private-Equity-Immobilien-Investment- Manager Mark gegründet. Zu den Investoren gehören unter anderem die Townsend Group, CBRE Global Investors, Credit Suisse, Nuveen und QInvest LLC. Nach 550 Millionen Euro Eigenkapitalzusagen im vergangenen Jahr folgte im Januar die Zusage über den Finanzierungsrahmen von 400 Millionen Euro von Citi, die das Wachstum der Plattform weiter vorantreiben soll.

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