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Matthias Pieringer

Das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) entwickelt derzeit eine neue Logistik-App. Mit dieser Anwendung für Smartphones und Tablet-PCs solle der Tausch von Europaletten effizienter gestaltet werden können, sagte Dr. Volker Lange, Abteilungsleiter Verpackungs- und Handelslogistik, auf einer Fachkonferenz der European Pallet Association (EPAL), die im Rahmen der Messe transport logistic 2013 in München stattfand.

Mithilfe der App soll der Nutzer die Mengen erfassen (automatisches Zählen der Ladungsträger im Stapel), den Zustand der Paletten erkennen, die Qualität beurteilen (Eingruppierung in die neuen Qualitätsklassen) und den Tauschprozess dokumentieren.

Ziel sei es, durch die App einen Mehrwert in Sachen Europalette zu schaffen. Erste Ergebnisse zur App sollen voraussichtlich gegen Jahresende 2013 vorgestellt werden. Vor allem die optische Erkennung sei jedoch eine große Herausforderung, sagte Fraunhofer-IML-Fachmann Lange im Gespräch mit LOGISTIK HEUTE.

Laut Lange bietet sich die Chance darüber nachzudenken, wie das Tauschsystem Europalette auf eine höhere Ebene gehoben werden kann. Er wies auch auf das Forschungsprojekt SmaRTI hin (siehe auch LOGISTIK HEUTE 5/2012), in dem mit RFID-Tags versehene Europaletten sowohl als Ladungs- als auch als Informationsträger fungieren.

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