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Matthias Pieringer

In der Auseinandersetzung um den EUR-Palettenpool haben sich Wirtschaftsunternehmen erneut an den Internationalen Eisenbahnverband (UIC) gewandt. Nachdem ein Auseinanderbrechen des EUR-Palettenpools zum 1. August immer wahrscheinlicher werde, appellierten die Verbände – im Sinne einer effizienten Palettenbewirtschaftung – an die Poolanbieter UIC und European Pallet Association (EPAL), sich zu einigen. Dies teilte die Standardisierungsorganisation GS1 Germany am 26. Juni in Köln mit.

Die unterzeichnenden Verbände und ihre Mitgliedsunternehmen unterstützen den Angaben zufolge die Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der mit den Kennzeichnungen „EUR im Oval“ und „EPAL im Oval“ markierten Paletten: Die Unternehmen würden also sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL-Paletten gemäß UIC-Norm 435/2 sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten gemäß UIC-Norm 435-2/4 tauschen. Man hoffe, dass sich EPAL und UIC in letzter Sekunde noch einigen, „zumindest aber eine gemeinsame Vorgehensweise zur Tauschfähigkeit miteinander vereinbaren“, sagte Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany.

Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen neben GS1 Germany der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Bundesverband des deutschen Getränkefachgroßhandels (BV-GFGH), der Handelsverband Deutschland (HDE), der Markenverband, der Milchindustrie-Verband (MIV) sowie der Verband der Fleischwirtschaft (VDF).

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