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Paletten: Geprüfte Qualität für Sonderanfertigungen

HPE-Fachgruppe bringt güteüberwachte Paletten auf den Markt.

Die Fachgruppe „HPE CERTIFIED PALLETS“ hat güteüberwachte Sonderpaletten auf den Markt gebracht. (Foto: HPE)
Die Fachgruppe „HPE CERTIFIED PALLETS“ hat güteüberwachte Sonderpaletten auf den Markt gebracht. (Foto: HPE)
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Sandra Lehmann

Die Fachgruppe „HPE Certified Pallets“ des Bundesverbands Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung, (HPE) e.V. hat nach Abschluss der ersten Zertfizierungsrunde güteüberwachte Fachgruppenpaletten auf den Markt gebracht. Diese individualisierten Ladungsträger sollen dem Verband zufolge den vielfältigen Anforderungen unterschiedlicher Kundensektoren gerecht werden.

„Immer stärker nachgefragt werden individualisierte Sonderpaletten, deren Qualität jederzeit und für alle Einsatzzwecke stimmen muss. Das gewährleisten nun die Mitglieder unserer Fachgruppe mit ihrem Qualitätsversprechen: Sie haben sich verpflichtet, ständig die strengen Standards der HPE-Palettenrichtlinie zu befolgen“, so der Geschäftsführer des HPE, Marcus Kirschner.

Nachfrage nach indivuellen Paletten steigt

Rund die Hälfte aller 2018 in Deutschland hergestellten 111 Millionen Paletten aus Holz waren dem HPE zufolge bereits individualisierte Paletten. Diesem Umstand möchten die Mitglieder der Fachgruppe Rechnung tragen: Nach HPE-Angaben bieten sie den Kunden mit ihren Fachgruppen-Paletten abgesicherte und geprüfte Qualität im Bereich dieser Sonderpaletten an. Dabei verfügten die Unternehmen nicht nur über langjährige Expertise im Palettenbereich, sondern sie entsenden ihre Mitarbeiter auch regelmäßig auf einschlägige Lehrgänge und werden regelmäßig extern auditiert.

„Die Betriebe, die Fachgruppen-Paletten auf den Markt bringen dürfen, werden extern überwacht und können bei Einhaltung aller Vorgaben ihre Ladungsträger mit dem Fachgruppen-Logo ‚HPE-CERTIFIED CUSTOM PACKAGING‘ kennzeichnen“, so Kirschner.

Dazu kommen eine Hersteller- sowie eine Palettentypen-Nummer, welche die Mitgliedschaft des Palettenherstellers in der Fachgruppe für jeden sichtbar machen. Die Herstellernummer wird nach erfolgreichem Erstaudit einmalig durch die HPE-Geschäftsstelle vergeben. Die Palettentyp-Nummer wiederum werde per Zufallsgenerator beim Hochladen des Datenblatts erzeugt und für einen Hersteller niemals doppelt vergeben. Dies führe zu einer eindeutigen Kennzeichnung des Palettentyps.

Digital informiert

Über das Internetportal www.hpe-pallets.com oder mit Hilfe einer eigens entwickelten App führt die individuelle Nummer der Palette automatisch zum Datenblatt in der Cloud. Dieses steht dauerhaft zur Verfügung und enthält Angaben zum Hersteller beziehungsweise zum Lieferanten, zur Konstruktion der Palette und zu maximalen Traglasten für unterschiedliche Verwendungszwecke.

„Das Produktdatenblatt erläutert den möglichen Einsatzzweck der Palette und die zugehörige Belastbarkeit“, so Kirschner.

Ohne hohen technischen Aufwand könne jeder Teilnehmer der Logistikkette mit einem Smartphone weltweit die Daten einer Fachgruppenpalette abrufen – auch der Staplerfahrer oder Lagerist vor Ort.

„Man sieht also: Die Fachgruppen-Paletten bieten viele Vorteile. Sie können zur Verringerung von Arbeitsunfällen sowie zur Kostenreduktion beitragen und auch die Verlässlichkeit bei Transport, Lagerung, Bestellung und Lieferung bleibt dank der kontinuierlich hohen Qualität der Transportmittel immer gleich“, erläutert der HPE-Geschäftsführer.

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