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Paketdienste: DHL setzt Qualitätsoffensive fort

Neue Elektrofahrzeuge sollen für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

Neben mehr Mitarbeitern soll es bei Deutsche Post DHL künftig auch zusätzliche StreetScooter geben. (Foto: Deutsche Post DHL Group)
Neben mehr Mitarbeitern soll es bei Deutsche Post DHL künftig auch zusätzliche StreetScooter geben. (Foto: Deutsche Post DHL Group)
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Redaktion (allg.)

Die Deutsche Post DHL Group will in Deutschland die Qualität im Post- und Paketgeschäft verbessern. Dafür plant der Logistikkonzern die bereits im vergangenen Jahr angekündigten jährlichen Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro für Personal, weitere Automatisierung sowie den Ausbau der Post- und Paketinfrastruktur zu verwenden.

Als wesentlichen Bestandteil des Qualitätsprogramms sieht das Unternehmen die Mitarbeiter: Im Gesamtjahr 2018 hat der Konzern rund 5.000 neue dauerhafte Vollzeitstellen im Post-und Paketbereich in Deutschland geschaffen. Ebenso viele plant der Konzern nun für 2019. Damit wolle man, so die Mitteilung, die Qualität der „letzten Meile“ signifikant erhöhen. Auf krankheitsbedingte Ausfällen und Sendungsspitzen will das Unternehmen damit besser reagieren können. Angedacht ist außerdem, 450 eigene Fahrer auszubilden und später einzustellen.

Weitere Automatisierung geplant

Der zweite wichtige Baustein ist laut Deutsche Post DHL die weitere Automatisierung. Hier würden in Deutschland weitere neue sogenannte „Gangfolge-Sortiermaschinen“ besorgt, so die Mitteilung des Konzerns. Diese sortieren die Sendungen in den Briefzentren in einer möglichst effizienten Gangfolge vor, was den Zustellern die Arbeit erleichtern und Fehler reduzieren soll. Eine neue Lesetechnik, die den Sendungscode auf dem Label des Pakets liest, soll die Bearbeitung im Paketzentrum zusätzlich beschleunigen. In Bochum eröffnet das Unternehmen noch 2019 ein neues Mega-Paketzentrum mit einer Sortierkapazität von 50.000 Sendungen pro Stunde.

Besseren Service verspricht der Konzern außerdem durch den Betrieb von weiteren 500 Partner-Filialen und Paketshops sowie 1.000 zusätzliche Packstationen. Darüber würden neue Filialkonzepte getestet, wie Selbstbedienungsautomaten und Drive-in-Stationen. Außerdem sollen Kunden ihre Pakete künftig in Paketshops auch abholen können. Geschäftskunden sollen für Warensendungen die Option der Nachverfolgbarkeit durch einen Zustellnachweis erhalten. 400 Zustellbasen und -depots in ländlichen Gebieten sollen ebenfalls die Infrastruktur verbessern.

6.000 zusätzliche StreetScooter

Weiter im Fokus bleibt auch das Thema Nachhaltigkeit. Zusätzlich zu den mehr als 9.000 StreetScootern im Fuhrpark will der Konzern weitere 6.000 dieser Elektrofahrzeuge für die Zustellung in Deutschland anschaffen und einzusetzen.

Für den Vorstandsvorsitzenden Frank Appel war das Weihnachtsgeschäft ein Beleg dafür, wie wichtig die Qualitätsmaßnahmen des vergangenen Jahres waren: "Der Erfolg der Hochsaison zeigt, dass die höchste Qualität unserer Dienstleistung entscheidend ist." Im gerade abgeschlossenen Weihnachtsgeschäft hatte die Deutsche Post DHL Group mehr als 150 Millionen Sendungen zugestellt. Dabei waren nach Unternehmensangaben mehr als 99 Prozent aller Sendungen pünktlich zum Fest angekommen.

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